Königin Mathilde feiert ihren Geburtstag in Davos mit König Philippe

Königin Mathilde erlebte am Dienstag einen sehr ernsten Geburtstag. Wie jedes Jahr begleitet Königin Mathilde König Philippe zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Mehr denn je zieht diese Veranstaltung in Zeiten starker internationaler politischer Spannungen Führungskräfte und Entscheidungsträger an.

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König Philippe und Königin Mathilde nehmen wie jedes Jahr am Weltwirtschaftsforum in Davos teil

Der 65-jährige König Philippe von Belgien gehört zu den wenigen europäischen Monarchen, die jedes Jahr am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen. Normalerweise gehört nur Fürst Albert II. von Monaco zu den eingeladenen Monarchen. Man trifft dort auch den Erbprinzen Alois von Liechtenstein, der als Regent des benachbarten Fürstentums der Schweiz und zukünftiges Oberhaupt teilnimmt.

König Philippe und Königin Mathilde bei ihrer Ankunft in Davos fotografiert. Königin Mathilde im Gespräch mit Erbprinz Alois von Liechtenstein und Liechtensteins Regierungschefin Brigitte Haas (Foto: 2026 World Economic Forum / Sandra Blaser)

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Seit 1971 treffen sich Entscheidungsträger in dem kleinen Dorf Graubünden in der Schweiz. Die Monarchen haben eher eine beratende Funktion und eine repräsentative Aufgabe, weshalb nur wenige Herrscher an diesem Forum teilnehmen. König Philippe wird stets von Königin Mathilde begleitet. Am 20. Januar feiert Königin Mathilde ihren 53. Geburtstag in der Schweiz, wo das Davoser Forum eröffnet wird.

Die belgischen Monarchen nehmen Platz, um der Begrüßungsrede und den Sonderbeiträgen von André Hoffmann, Vizepräsident der Roche Holding und amtierender Co-Präsident des Weltwirtschaftsforums, Børge Brende, Präsident und Generaldirektor des Weltwirtschaftsforums, dem Präsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Guy Parmelin und Laurence Fink, Präsident und CEO von BlackRock, zuzuhören (Foto: 2026 World Economic Forum / Sandra Blaser)

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Auch wenn Belgien eine parlamentarische Monarchie ist, spielt der König eine wichtige Rolle bei der internationalen Förderung des Landes, der Diplomatie und der Stärkung der Beziehungen zu anderen Staaten und wichtigen Akteuren. Im Gegensatz zu anderen Monarchien hat Belgien Davos zu einem seiner wichtigsten Ereignisse in der internationalen Diplomatie gemacht, während andere Länder ihre Präsenz bei der UNO oder der G7 bevorzugen. Der König der Belgier spielt aufgrund der besonderen Gemeinschaftsstruktur Belgiens eine neutrale, über politische Spaltungen hinausgehende Rolle. Königin Mathilde ist ihrerseits eine wichtige Ansprechpartnerin für internationale Institutionen, da ihr 2016 vom Generalsekretär der Vereinten Nationen die zusätzliche Funktion einer Fürsprecherin für die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) übertragen wurde.

Königin Mathilde reist an ihrem 53. Geburtstag in die Schweiz (Foto: 2026 World Economic Forum / Sandra Blaser)

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Der 53. Geburtstag von Königin Mathilde in Davos

Die Monarchen werden von Premierminister Bart De Wever, dem Minister für Beschäftigung und Wirtschaft, David Clarinval, und dem Außenminister, Maxime Prévot, begleitet. Während des Forums finden über mehrere Tage hinweg verschiedene Treffen, Rundtischgespräche und Austauschrunden statt, manchmal unter vier Augen, manchmal zwischen Delegationen. Das Thema des diesjährigen Forums lautet „Ein Geist des Dialogs”. Von schmelzenden Gletschern über Kaufkraft bis hin zu Innovation und Wachstum – die behandelten Themen sind vielfältig, aber vor allem könnte Davos in diesem Jahr als Rahmen für politische Diskussionen dienen, die für die Zukunft der globalen Sicherheit von größter Bedeutung sind.

König Philippe und Königin Mathilde von Belgien gehören zu den wenigen Monarchen, die jedes Jahr am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen (Foto: 2026 World Economic Forum / Sandra Blaser)

Präsident Donald Trump soll sich am Mittwoch in Davos mit König Philippe und Premierminister Bart De Wever treffen, berichtet die Agentur Belga. Donald Trump soll sich außerdem bereit erklärt haben, an einem Treffen mit verschiedenen Präsidenten teilzunehmen, um über sein Vorhaben, Grönland zu erwerben, zu verhandeln.

Die Lobbyveranstaltung wurde 1971 von Klaus Schwab ins Leben gerufen und 1987 in Weltwirtschaftsforum (WEF) umbenannt. Das Ziel des WEF ist es, Treffen zwischen globalen Entscheidungsträgern, Großvermögenden, Führungskräften multinationaler Unternehmen und Vertretern des Privatsektors mit führenden Politikern und Vertretern des öffentlichen Sektors zu organisieren. Dort kann man sowohl Präsidenten als auch einflussreiche Persönlichkeiten wie erfolgreiche Unternehmer und Stars treffen, die einen starken Einfluss auf ihre Gemeinschaft haben.

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Nicolas Fontaine

Rédacteur en chef

Nicolas Fontaine a été concepteur-rédacteur et auteur pour de nombreuses marques et médias belges et français. Spécialiste de l'actualité des familles royales, Nicolas a fondé le site Histoires royales dont il est le rédacteur en chef. nicolas@histoiresroyales.fr