Fürst Albert II. und Fürstin Charlène erlebten am Dienstagabend einen magischen Moment, als sie einem bei Kerzenschein beleuchteten Konzert in der Kathedrale von Monaco beiwohnten. Die monegassischen Herrscher beendeten den Tag der Heiligen Dévote mit diesem festlichen und spirituellen Ereignis.
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Fürst Albert II. und Fürstin Charlène beenden die Feierlichkeiten zu Ehren der Heiligen Dévote im Schein von Kerzen
Der 27. Januar ist in Monaco ein Feiertag, der der Feier der Heiligen Dévote, der Schutzpatronin des Fürstentums, gewidmet ist. Die Feierlichkeiten beginnen jedes Jahr am Vorabend mit einer Prozession der Reliquien im Hafen von Monaco und einer Vesperfeier in der kleinen Kirche Sainte-Dévote. Bei Einbruch der Dunkelheit zünden Fürst Albert II. und Fürstin Charlène mit Hilfe ihrer Zwillinge ein Boot an, das als Freudenfeuer dient.


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Am Tag der Heiligen Devota nehmen Fürst Albert II. und Fürstin Charlène am Morgen an einer Pontifikalmesse in der Kathedrale Notre-Dame teil und zeigen sich anschließend kurz auf dem Balkon des Fürstenpalasts. In diesem Jahr dauerten die Feierlichkeiten bis in den Abend hinein. Nach Einbruch der Dunkelheit kehrten Fürst Albert und Fürstin Charlène in die Kathedrale zurück, wo sie am Morgen einer Messe beigewohnt hatten, die vom Erzbischof von Monaco, Mgr Dominique-Marie David, zelebriert wurde.



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Eine Gruppe korsischer Mehrstimmigkeitssänger würdigt die Heilige Dévote
Auf dem Programm stand ein spirituelles Konzert bei Kerzenschein. Der Männerchor von Sartène sorgte für eine andächtige Atmosphäre. Die Sänger interpretierten geistliche Lieder aus dem korsischen mehrstimmigen Repertoire. Das korsische Ensemble wurde vom Chor der päpstlichen Kapelle von Assisi und dem Kinderchor der Akademie Rainier III begleitet. Die Wahl einer korsischen Gruppe war kein Zufall. Die Schutzpatronin von Monaco stammte aus Korsika und soll zu Beginn des 4. Jahrhunderts von ihrer Insel geflohen sein.


Der Legende nach floh am 27. Januar 304 eine korsische Christin namens Dévote, die von Kaiser Diokletian verfolgt wurde, mit einem Boot und strandete an der Küste des Vallon des Gaumates in der Nähe des Hafens von Monaco. Es gibt mehrere Legenden zu diesem Thema, darunter eine, die im 17. Jahrhundert vom Historiographen des Fürsten Honoré II. verfasst wurde. Es wird auch erzählt, dass Diebe im Mittelalter die Reliquien der Heiligen Dévote gestohlen hätten. Diese seien jedoch vom Meer eingeholt worden und ihr Boot sei in Brand gesteckt worden.