König Felipe VI. und Königin Letizia umarmten die weinenden Familien der Opfer des Zugunglücks von Adamuz im Palacio de los Deportes in Huelva. Am Donnerstag leiteten die spanischen Monarchen die Trauermesse, die zum Gedenken an die Opfer des Hochgeschwindigkeitszugunglücks abgehalten wurde.
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König Felipe VI. und Königin Letizia umarmen die trauernden Angehörigen
Am 18. Januar 2026, kurz vor 20 Uhr, kollidierten zwei Hochgeschwindigkeitszüge in der Nähe von Adamuz in der Provinz Córdoba in Andalusien. Es handelt sich um den tragischsten Eisenbahnunglück in Spanien. Die Bilanz lautet 45 Tote und Dutzende Schwerverletzte. König Felipe VI. und Königin Letizia waren vor Ort und erlebten einen erschütternden Moment, als sie vor den Trümmern der Züge standen.


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Am Donnerstag, dem 29. Januar 2026, wurde eine öffentliche Trauermesse für die Seelenruhe der Opfer abgehalten. König Felipe VI. und Königin Letizia leiteten die religiöse Zeremonie, die im Sportpalast von Huelva am südlichen Ende Spaniens nahe der portugiesischen Grenze stattfand. Die Teilnehmer erhoben sich, als der König und die Königin den Saal betraten.

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Die spanischen Monarchen beten für die Seelenruhe der Opfer des Zugunglücks
Der Bischof von Huelva, Santiago Gómez Sierra, leitete die Feierlichkeiten, unterstützt vom Generalvikar der Diözese Huelva, Emilio Rodríguez. Luis Javier Argüello García, Vorsitzender der Spanischen Bischofskonferenz, und José Vilaplana Blasco, emeritierter Bischof von Huelva, nahmen ebenfalls an der Feier teil.


Eine bedeutende Delegation von gewählten Vertretern und lokalen Politikern war anwesend. Pilar Miranda, Bürgermeisterin von Huelva, Juan Manuel Moreno Bonilla, Präsident von Andalusien, María Jesús Montero, Vizepräsidentin der Regierung und Finanzministerin, Luis Planas, Minister für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung, Ángel Víctor Torres, Minister für Territorialpolitik und Demokratisches Gedächtnis, sowie der Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo waren anwesend.

Im Rahmen der Zeremonie wurde allen Personen und Fachkräften, die an den Rettungs-, Hilfs- und Bergungsmaßnahmen beteiligt waren, in Anerkennung ihres Einsatzes, ihrer Großzügigkeit und ihres Engagements angesichts der Tragödie eine besondere Ehrung zuteil. Rund 4.300 Menschen waren in der Sporthalle anwesend, darunter 336 Angehörige der Opfer.

Der bewegendste Moment war die Rede von Liliana Sáenz, einer Tochter eines Opfers, die im Namen aller Familien sprach. König Felipe VI. und Königin Letizia wischten sich einige Tränen aus den Augen. Nach der Zeremonie blieben die Monarchen vor den trauernden und weinenden Familien stehen. Felipe und Letizia zögerten nicht, einige Menschen, die Trost brauchten, in die Arme zu nehmen.