Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg empfingen anlässlich des Lichtmessfestes Schüler der benachbarten Schule im Schloss Berg. Der Brauch des „Liichtmëssdag” sieht vor, dass die Kinder in der Nachbarschaft von Tür zu Tür gehen, um Süßigkeiten zu sammeln.
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Traditionelle Feier des Liichtmëssdag im Schloss Berg
Der 2. Februar ist der Tag der Lichtmess, ein christlicher Feiertag, der der Darstellung Christi im Tempel entspricht. Der Feiertag fällt 40 Tage nach Weihnachten und wird je nach lokalen Bräuchen auf unterschiedliche Weise gefeiert. In Luxemburg basteln Kinder Laternen und ziehen durch die Nachbarschaft in der Hoffnung, für ein Lied Süßigkeiten zu erhalten.



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Am 2. Februar 2026 öffneten der 70-jährige Großherzog Henri von Luxemburg und die 69-jährige Großherzogin Maria Teresa die Türen ihrer Residenz für die Kinder der Grundschule von Colmar-Berg. Großherzog Henri hat im vergangenen Oktober abgedankt, und nun übernimmt sein ältester Sohn, Großherzog Guillaume, das Amt des Oberhauptes. Die Verfassung sieht daher vor, dass Guillaume mit seiner Familie in das Schloss Berg einzieht. Der Umzug von Henri und Maria Teresa sowie der Einzug von Guillaume und Stéphanie haben noch nicht stattgefunden. Großherzogin Maria Teresa erschien mit Krücken. Es scheint, dass sich die Großherzogin von einer kürzlich erfolgten Operation erholt. Die Maison du Grand-Duc hat den Grund dafür nicht bestätigt.


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Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa überreichen Kindern mit Laternen einen Korb mit regionalen Produkten
Die Kinder kamen mit ihren Liichtebengelcher, den Laternen, die sie in Kreativworkshops in der Schule gebastelt hatten, im Schloss Berg an. Die Kinder sangen das traditionelle Lied „Léiwer Härgottsblieschen”, damit die ehemaligen Herrscher ihrer Bitte nachkommen. Das Luxemburger Fremdenverkehrsamt erklärt, dass Chandeleur am Vorabend des Festes des Heiligen Blasius, dem Schutzpatron des Viehs, gefeiert wird. Der Heilige Blasius wird auch zur Heilung verschiedener Leiden, darunter Geschwüre und Pest, angerufen. „Der Umzug der Kinder mit ihren Laternen soll die Menschen daran erinnern, dass Christus sich selbst als das Licht der Welt bezeichnet hat, das Licht in die Dunkelheit bringt.”


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Als Gegenleistung für das traditionelle Lied schenkten die ehemaligen Herrscher einen Korb mit lokalen Produkten, damit die Jugendlichen gemeinsam leckere Crêpes zubereiten konnten, ganz im Sinne des Miteinanders und der Geselligkeit dieses schönen Brauchs. Die Anwesenheit der Kinder rührte Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa, die nun viel mehr Zeit für ihre eigenen Enkelkinder haben.