König Mohammed VI. hat in Salé in Begleitung von Kronprinz Moulay El Hassan die nationale Aktion „Ramadan 1447” gestartet. Es handelt sich um eine der größten sozialen Aktionen Marokkos, die der Alawiten-Herrscher jedes Jahr unterstützt und durch die mehr als 4 Millionen Marokkaner Lebensmittel erhalten.
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König Mohammed VI. in Salé zum Start der nationalen Operation Ramadan 1447
In diesem Jahr hat das Ministerium für Habous und Islamische Angelegenheiten den Donnerstag, den 19. Februar 2026, offiziell zum ersten Tag des Monats Ramadan 1447 nach der Hidschra festgelegt. Seit mehr als 25 Jahren nutzt König Mohammed VI. diesen von Glauben und Mitgefühl geprägten Monat, um eine große nationale Aktion zu starten.

Die nationale Ramadan-Aktion ist eine der bedeutendsten sozialen Initiativen der Mohammed-V.-Stiftung. Diese Aktion spiegelt „die anhaltende Fürsorge des Königs für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen wider und bekräftigt die Werte der Menschlichkeit, Solidarität, gegenseitigen Hilfe und des Teilens, die für die marokkanische Gesellschaft charakteristisch sind”, erklärt die marokkanische Regierung.

Am 21. Februar 2026 besuchte der 62-jährige König Mohammed VI. in Begleitung seines 22-jährigen Sohnes, Kronprinz Moulay El Hassan, das Viertel Al Inbiâate in Salé, um die nationale Operation Ramadan 1447 zu starten. Für diese 29. Ausgabe steht ein Budget von 305 Millionen Dirham, also etwa 28,3 Millionen Euro, zur Verfügung. Laut Médias24 profitierten im ersten Jahr 1998 etwa 34.100 Familien von dieser Verteilung.

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Auch Kronprinz Moulay El Hassan zeigt sich besorgt über diese groß angelegte soziale Aktion im Monat Ramadan
Seit 2023 profitieren mehr als eine Million Familien davon. In diesem Jahr kündigen die Behörden eine Verteilung an fast 4,33 Millionen Menschen an. Seit ihrem Start hat die nationale Nahrungsmittelhilfemaßnahme ein Gesamtbudget von mehr als 2,5 Milliarden Dirham mobilisiert.

Insgesamt werden 34.550 Tonnen Lebensmittel verteilt, um den am stärksten benachteiligten sozialen Gruppen, insbesondere Witwen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, Hilfe und Trost zu spenden. Die Zeitung Ybiladi erklärt, dass die Identifizierung der Begünstigten zum zweiten Mal in Folge auf dem einheitlichen Sozialregister (RSU) basiert. „Die Daten zeigen, dass 74 % der begünstigten Haushalte in ländlichen Gebieten leben. Unter den einer Million erfassten Haushaltsvorständen befinden sich 432.092 ältere Menschen, 211.381 Witwen und 88.163 Menschen mit Behinderung.“