Die schwedische Kronprinzessin Victoria reiste nach Lettland, um Fragen der regionalen Sicherheit zu erörtern und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu stärken. Die Thronfolgerin, die ein granatrotes Kleid trug, die Farbe der lettischen Flagge, wurde von Präsident Rinkēvičs im Schloss von Riga empfangen.
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Kronprinzessin Victoria in einem Outfit einer skandinavischen Marke in den Farben Lettlands
Am 5. März 2026 reiste die 48-jährige Kronprinzessin Victoria von Schweden zu einem Arbeitsbesuch nach Lettland. Der Tag begann mit einem offiziellen Empfang durch Präsident Edgars Rinkēvičs, der die älteste Tochter von König Carl XVI. Gustaf im Schloss von Riga empfing.

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Kronprinzessin Victoria trug einen granatroten Overall der finnischen Marke Andiata. Dieses Bordeauxrot ist auch die Farbe Lettlands. Man findet es auf der granatroten Flagge, die von einem weißen Streifen durchzogen ist. Der Volksglaube besagt, dass die beiden Farben das Blut der gefallenen Soldaten symbolisieren, das sich auf dem Schnee ausbreitet. Die lettische Flagge ist sehr alt, da sie bereits 1279 von den Latgaliern in einer Schlacht als Banner verwendet wurde.

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Das Oberhaupt des lettischen Staates und die schwedische Thronfolgerin sprachen über die bilateralen Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern. Aufgrund ihrer geografischen Lage im Norden Europas pflegen die skandinavischen und baltischen Länder traditionell enge Beziehungen.

„Die Präsenz der schwedischen Streitkräfte in Lettland ist nicht rein symbolisch. Sie stärkt konkret die Verteidigungsfähigkeit Lettlands und der gesamten Ostseeregion“, betonte Präsident Rinkēvičs bei diesem Treffen. Die künftige Königin von Schweden und der lettische Präsident sprachen auch über den Handel zwischen ihren Ländern. Schweden ist der fünftgrößte Handelspartner Lettlands und sein wichtigster Partner in Bezug auf Investitionen. „Lettische Unternehmen sind sehr an einer Zusammenarbeit mit Schweden interessiert. Lettland möchte seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Schweden weiter ausbauen, insbesondere in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Bioökonomie, Energie, Digitalisierung, Konnektivität, Rüstungsindustrie sowie Forschung und Innovation“, heißt es in der Pressemitteilung der Präsidentschaft.