Der König der Belgier begab sich zum Krisenzentrum des FÖD Auswärtige Angelegenheiten, besorgt über die Lage seiner Landsleute, die Schwierigkeiten haben, in ihr Land zurückzukehren. Dieses Zentrum wurde eingerichtet, um die Rückkehr der Belgier zu erleichtern, die nach der Schließung des Luftraums im Nahen Osten festsitzen.
Lesen Sie auch: König Philippe und Königin Mathilde essen mit außergewöhnlichen Frauen im Schloss Laeken zu Mittag
König Philippe informiert sich über die Rückführung der im Nahen Osten festsitzenden Belgier
Am Dienstagmorgen, dem 10. März, landete ein Flugzeug in Brüssel mit belgischen und europäischen Bürgern an Bord, die nach den Luftangriffen auf den Nahen Osten infolge des Kriegsausbruchs zwischen dem Iran, Israel und den Vereinigten Staaten aus der Region geflohen waren. Sie waren mit zwei Militärflugzeugen in Dubai gestartet und machten Zwischenstopp in Ägypten, wo sie in ein Charterflugzeug in Richtung Brüssel umstiegen.

Diese Rückführung bildet den Abschluss einer viertägigen Operation, in deren Rahmen rund 500 belgische Staatsangehörige in ihr Land zurückkehren konnten. Am Vortag hatte sich der 65-jährige König Philippe von Belgien zum Krisenzentrum des FÖD Auswärtige Angelegenheiten begeben, um sich über die laufenden Operationen zu informieren.


Lesen Sie auch: Die belgische Königsfamilie und Mitglieder der großherzoglichen Familie versammeln sich zum Gedenken an ihre Verstorbenen
Am Montag, dem 9. März, landete ein Charterflug der Cyprus Airways, der über Larnaca (Zypern) geflogen war, mit 164 Belgiern an Bord. Ein erster Rückholflug aus Oman mit 195 Belgiern an Bord war am Sonntagmorgen gelandet. Im Krisenzentrum erfuhr König Philippe, wie die Zusammenarbeit mit den belgischen diplomatischen Vertretungen und den Verteidigungsbehörden die Rückholung erleichtert hatte. Insgesamt arbeiten 80 Personen Tag und Nacht daran, die Rückholung der Belgier vor Ort zu organisieren.


Während seines Besuchs traf König Philippe die Freiwilligen und informierte sich über die aktuelle konsularische Lage. Das Oberhaupt, das von Außenminister Maxime Prévot begleitet wurde, verfolgte auch die jüngsten geopolitischen Entwicklungen in der Region.