Im prächtigen Thronsaal des Königspalasts in Brüssel veranstalteten König Philippe und Königin Mathilde an diesem Donnerstag das traditionelle Frühlingskonzert. Auch Prinz Laurent nahm an diesem Konzert teil, bei dem Bürger geehrt wurden, die sich im Bereich der Innovation besonders hervorgetan haben.
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König Philippe und Königin Mathilde würdigen beim Frühlingskonzert die Innovation
In Belgien ist es Tradition, dass der Königspalast jedes Jahr zwei Konzerte veranstaltet, eines im Frühling und eines zu Weihnachten. Das Frühlingskonzert wurde am Donnerstag, dem 12. März 2026, im Königspalast in Brüssel aufgezeichnet und wird am 21. März sowie am 19. April auf den Sendern des belgischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgestrahlt. Das Konzert bietet den Monarchen die Gelegenheit, den Frühlingsanfang musikalisch zu feiern und damit die belgische Kultur- und Musikszene zu würdigen.


Das Konzert bietet zudem die Gelegenheit, einen bestimmten Sektor zu würdigen. Die vom Königspalast versandten Einladungen spiegeln den Wunsch der Monarchen wider, einen bestimmten Wirtschaftszweig zu feiern. Nach der Buchbranche im Jahr 2025 haben König Philippe und Königin Mathilde beschlossen, Persönlichkeiten einzuladen, deren Innovationen und kreative Ideen zum Fortschritt der Gesellschaft beitragen.



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Königin Mathilde in einem puderrosa Pailletten-Jumpsuit von Elie Saab
König Philippe (65) und Königin Mathilde (53) wurden bei der Aufzeichnung des Konzerts von Prinz Laurent (62) begleitet. Das Fratres Trio war für das musikalische Programm verantwortlich. Die Gruppe besteht aus einem Saxophonisten, einem Pianisten und einem Geiger, was an die drei Instrumente erinnert, die von den Mitgliedern der Königsfamilie gespielt werden. König Philippe ist ein ausgezeichneter Pianist, Prinzessin Eléonore spielt Geige und Prinz Emmanuel Saxophon.


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Königin Mathilde trug einen puderrosa Overall, dessen Oberteil aus Tüll mit Pailletten verziert war. Der Overall von Elie Saab wird vom libanesischen Modehaus für etwa 3900 Euro angeboten. Außerdem trug Königin Mathilde Ohrringe des Juweliers Leysen und eine kleine Handtasche von Dior.

Um den belgischen Erfindergeist und die Kreativität zu unterstreichen, die bei diesem Konzert im Mittelpunkt standen, war das Klavier mit einem „Luthéal“ ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, die vom Orgelbauer Georges Cloetens entwickelt wurde. Ein Exemplar dieses Mechanismus wird im Musikinstrumentenmuseum in Brüssel sorgfältig aufbewahrt und wurde zu diesem Anlass in den Palast gebracht. Die Vorrichtung wird auf die Saiten des Klaviers gesetzt, um den Klang zu verändern und Klänge zu erzeugen, die denen des Cembalos, der Harfe, der Laute oder auch der Becken ähneln. Der französische Komponist Maurice Ravel war einer der ersten, der für dieses Instrument komponierte.