Jedes Jahr im April nehmen Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako an der Verleihung des renommierten Japan-Preises teil. Die diesjährigen Preisträger sind Cynthia Dwork, Shizuo Akira und Zhijian „James“ Chen.
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Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako bei der Verleihung der Japan-Preise
Der Japan-Preis ist eine der renommiertesten Auszeichnungen, die im Land der aufgehenden Sonne verliehen werden. Dieser von der japanischen Regierung verliehene Preis wurde 1983 mit dem Ziel ins Leben gerufen, „durch die Schaffung eines renommierten internationalen Preises zur Entwicklung von Wissenschaft und Technologie weltweit beizutragen“, wie auf der Website des Preises zu lesen ist. Rund 16.000 Wissenschaftler und Ingenieure wurden ausgewählt, um Namen ihrer Kollegen einzureichen.


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Die Preisverleihung findet jedes Jahr im April in Tokio in Anwesenheit des Kaiserpaares statt. Am 14. April 2026 folgten Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako der Tradition und begaben sich zum Neuen Nationaltheater Tokio, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Premierministerin, der Präsident des Repräsentantenhauses, der Präsident des Oberhauses, der Präsident des Obersten Gerichtshofs sowie ausländische Botschafter gehörten zu den 600 Gästen, die das Privileg hatten, an der Zeremonie teilzunehmen.

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Der Preis würdigt Wissenschaftler aus aller Welt, die durch ihre originellen und herausragenden Leistungen, welche den Fortschritt in Wissenschaft und Technologie maßgeblich vorangetrieben haben, einen bedeutenden Beitrag zum Frieden und Wohlstand der Menschheit geleistet haben. Im Jahr 2026 gingen bei der Japan Prize Foundation 107 Nominierungen im Bereich Elektronik, Information und Kommunikation sowie 185 Nominierungen im Bereich der Biowissenschaften ein.


Kaiser Naruhito hielt eine Rede, gefolgt von Ansprachen der drei Preisträger und Glückwünschen des Präsidenten des Oberhauses, Masakazu Sekiguchi. Die Preisträger sind Cynthia Dwork für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Shizuo Akira und Zhijian „James“ Chen auf dem Gebiet der Biowissenschaften.

Die Preisträger erhalten eine Trophäe, die eine an die Sonne erinnernde Medaille umfasst. Die Sonne ist eine „Energiequelle, und ihre kreisförmige Gestalt symbolisiert Vollkommenheit und Wahrheit“, erklären die Organisatoren des Preises. Diese Trophäe wurde 1985 von Yusaku Kamekura entworfen, der damals Vorsitzender des Verbandes japanischer Grafikdesigner war. Jeder Preisträger erhält zudem ein Preisgeld in Höhe von 100 Millionen Yen, was etwa 540.000 Euro entspricht. Nach der Zeremonie fand zu Ehren der Preisträger ein großes Konzert statt, an dem auch der Kaiser und die Kaiserin teilnahmen.