An diesem Montag reisten König Hamad und Kronprinz Salman von Bahrain nach Jordanien, um vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten die jüngsten regionalen Entwicklungen zu erörtern. König Abdullah II. hatte seinen Sohn, Kronprinz Hussein, beauftragt, ihn zu vertreten und den König von Bahrain sowie dessen ältesten Sohn in Amman zu empfangen.
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Treffen zwischen dem jordanischen Kronprinzen und dem König von Bahrain
Der 31-jährige jordanische Kronprinz Hussein steht seinem Vater seit vielen Jahren zur Seite und zählt zu den am besten vorbereiteten Thronfolgern. Immer häufiger überträgt König Abdullah II. seinem Sohn wichtige Aufgaben, seien es diplomatische Missionen im Ausland, königliche Anlässe, nationale Feierlichkeiten oder auch Treffen mit hochrangigen Würdenträgern. Am 20. April 2026 zählte König Abdullah II. auf seinen ältesten Sohn, um den König von Bahrain und dessen Sohn in Jordanien zu empfangen.


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Jordanien übernimmt in der Nah- und Mittleren Ostregion eine Vermittlerrolle. Das Königreich gilt als wichtiger Gesprächspartner bei Verhandlungen mit westlichen Ländern. Das Königreich Bahrain hingegen befindet sich inmitten der gegenseitigen Angriffe zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten in den Golfstaaten und der gesamten Region. Der 76-jährige König Hamad von Bahrain wollte sich mit den jordanischen Behörden über die Entwicklung des Konflikts beraten. Der König von Bahrain wurde von seinem ältesten Sohn, Kronprinz Salman, begleitet, der auch Bahrains Premierminister ist.

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Die Gespräche zwischen König Hamed und Kronprinz Hussein drehten sich um Möglichkeiten zur Stärkung der Zusammenarbeit und Koordination im Hinblick auf die regionalen Entwicklungen. Sie betonten „die Notwendigkeit, die Bemühungen zur Aufrechterhaltung des Waffenstillstands, zur Wiederherstellung der Stabilität in der Region und zur Eindämmung des Konflikts durch Dialog und Diplomatie zu intensivieren“, berichtet der Haschemitische Königshof.


Kronprinz Hussein „würdigte die Rolle, die Bahrain durch seinen Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im April im Dienste arabischer Anliegen und zur Stärkung des gemeinsamen arabischen Handelns gespielt hat“ und bekräftigte „die unerschütterliche Unterstützung Jordaniens für Bahrain und die Golfstaaten“. König Hamad seinerseits brachte „seinen Stolz auf die privilegierten Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie auf deren stetiges Wachstum und ihre Entwicklung zum Ausdruck und betonte seinen Willen, diese Bande im Dienste der gemeinsamen Interessen weiter zu stärken.“