In diesem Sommer sollte das norwegische Thronfolgerpaar gemeinsam mit der Bevölkerung seine Silberhochzeit feiern. Die Feierlichkeiten wurden jedoch aufgrund des Gesundheitszustands von Kronprinzessin Mette-Marit abgesagt. Bereits am Donnerstag musste Kronprinz Haakon die Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Stiftung des Thronfolgerpaares im Königspalast in Oslo allein leiten.
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Der 25. Jahrestag der Gründung der Stiftung des norwegischen Thronfolgerpaares
Rund 200 Gäste waren am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, in den Königspalast in Oslo eingeladen, um das 25-jährige Bestehen der Stiftung des Thronfolgerpaares zu feiern. Am 25. August 2001 heiratete Kronprinz Haakon von Norwegen Mette-Marit Tjessem Høiby. Die norwegische Regierung wollte dieses Ereignis würdigen und dem frischvermählten Paar ein Geschenk machen. Auch die Bevölkerung wollte eine Geste setzen. So wurde beschlossen, eine Stiftung zu gründen, die durch eine Spende der Regierung finanziert werden sollte, deren Beitrag eine Krone pro Einwohner betrug, also etwa 9 Cent pro Einwohner. Die Spende stammt indirekt von der Bevölkerung, die damals 4,5 Millionen Einwohner zählte. Das entspricht etwa 410.000 Euro.


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Kronprinz Haakon hatte im Palast Jugendliche, die an den Projekten der Stiftung teilgenommen hatten, Partner des Fonds, Projektleiter, Mitglieder des Verwaltungsrats sowie Mitarbeiter versammelt, die noch für die Stiftung tätig sind oder in den letzten 25 Jahren für sie gearbeitet haben. Bei dieser Feier wurden die Leistungen der Stiftung gewürdigt, deren zwei Hauptaufgaben die Unterstützung von Entwicklungsinitiativen im Ausland und die Förderung der norwegischen Jugend sind.

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Eine Feier, die durch den Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit getrübt wurde
Eine große Abwesende bei diesem Fest war Kronprinzessin Mette-Marit. Haakon leitete die Feierlichkeiten allein, da der Gesundheitszustand seiner Gattin Anlass zu großer Sorge gibt. Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit, die beide diesen Sommer ihren 53. Geburtstag feiern, hätten im August auch ihr 25-jähriges Ehejubiläum begangen. Sie hatten öffentliche und familiäre Feierlichkeiten geplant, doch alle ihre Pläne wurden abgesagt aufgrund des Fortschreitens der tödlichen Krankheit, an der Mette-Marit leidet: der Lungenfibrose. Seit einer Woche steht Mette-Marit offiziell auf der Warteliste für eine Organtransplantation. Ihre Ärzte haben angekündigt, dass eine Lungentransplantation „so bald wie möglich“ durchgeführt werden müsse, da ihre Lebenserwartung ab heute nicht mehr als ein Jahr beträgt.



Im Rahmen dieser Veranstaltung fanden zudem eine Konferenz zum Thema marginalisierte Jugendliche sowie eine Podiumsdiskussion über die verschiedenen Projekte statt. Die Reden wurden durch Musik, Slam und Filmausschnitte aufgelockert. In seiner Rede ging Kronprinz Haakon auf die Entwicklung seiner Stiftung ein. In den ersten zehn Jahren hat die Stiftung verschiedene Projekte in Norwegen und im Ausland finanziell unterstützt. In Norwegen flossen die Mittel in Projekte zur Verbesserung der Bildungsbedingungen für Kinder und Jugendliche sowie zur Förderung ihrer Inklusion. Im Ausland wurden Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit und Bildung unterstützt.


Heute unterstützt die Stiftung „Projekte, die Räume der Selbstbestimmung und Teilhabe für junge Menschen schaffen und ihnen so die Möglichkeit bieten, ihre Kompetenzen zu entwickeln und sich im Gemeinschaftsleben zu engagieren“. Sie hat zudem eigene Programme namens Flowt ins Leben gerufen, die darauf abzielen, Lebensherausforderungen zu meistern, die psychische Gesundheit zu fördern und soziale Kompetenzen zu entwickeln.