Am zweiten Tag ihres Staatsbesuchs in Norwegen machten sich König Philippe und Königin Mathilde in Begleitung von Kronprinz Haakon auf den Weg zu den Offshore-Windparks. Das belgische Königspaar besuchte die „Norse Wind“, das neueste Schiff der belgischen DEME-Gruppe. Dieses Schiff ist für die Installation der neuesten Generation von Offshore-Windkraftanlagen ausgelegt.
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König Philippe und Königin Mathilde gehen an Bord der Norse Wind
König Philippe und Königin Mathilde von Belgien verbrachten am 25. März 2026 den zweiten Tag ihres Staatsbesuchs in Norwegen. Dieser zweite Tag war teilweise der Zusammenarbeit im Energiebereich zwischen Belgien und Norwegen gewidmet. Norwegen ist ein Land, das für seine Innovationen und die Entwicklung erneuerbarer Energien bekannt ist. Norwegen ist der größte Gaslieferant Belgiens, und es war wichtig, dass diesem Thema ein Teil des Besuchs gewidmet wurde.

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Der Bau der „Norse Wind“ wurde 2023 von Havfram, einem auf Offshore-Windenergie spezialisierten norwegischen Unternehmen, in Angriff genommen. Das Schiff wurde bei CIMC Raffles, einer Werft in China, gebaut. In der Zwischenzeit hat das belgische Bagger- und Wasserbauunternehmen DEME das norwegische Unternehmen Havfram im Jahr 2025 übernommen. DEME hat die Norse Wind im vergangenen Herbst in China in Empfang genommen.

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König Philippe und Königin Mathilde betraten das brandneue Schiff „Norse Wind“, das Flaggschiff des belgischen Industriekonzerns DEME, der seit mehreren Jahren in Norwegen im Bereich der Installation von Offshore-Windkraftanlagen tätig ist. „Die Norse Wind veranschaulicht perfekt, wie Belgien und Norwegen ihre Kräfte bündeln, um die Nordsee zu einem Motor der Energiewende zu machen“, erklärt der Königspalast.

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Die „Norse Wind“ ist ein Baustellen-Schiff, das mit einem 3.200-Tonnen-Kran ausgestattet ist, der den Einsatz in bis zu 70 Metern Tiefe ermöglicht. Mit ihrer Ausrüstung lassen sich Windkraftanlagen mit einem Durchmesser von über 300 Metern montieren.

König Philippe und Königin Mathilde wurden von Kronprinz Haakon von Norwegen begleitet, als sie das Modell der „Dreifachhelix“ kennenlernten. Der Begriff „Dreifachhelix“ wird in der Wirtschaft verwendet, um ein Modellkonzept für den Wandel in den Beziehungen zwischen Hochschulen, Industrie und Kommunalverwaltung zu beschreiben. So erfuhren die Monarchen, wie durch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik das Potenzial der erneuerbaren Energien in der Nordsee optimal genutzt werden kann.
