Großherzogin Stéphanie von Luxemburg hat Vertreterinnen der Bewegung „Innocence en danger“ zu einer Audienz eingeladen. Der Verein hat vor einem Jahr eine Niederlassung im Großherzogtum eröffnet. Die Ehefrau des luxemburgischen Oberhauptes engagiert sich für den Kinderschutz und informiert sich weiterhin über Hilfsstrukturen für gefährdete Kinder.
Großherzogin Stéphanie empfängt eine Delegation von „Innocence en danger“ zu einer Audienz
Die 41-jährige Großherzogin Stéphanie von Luxemburg ist Mutter von zwei kleinen Kindern. Seit mehreren Jahren engagiert sich Stéphanie für soziale Belange im Zusammenhang mit Jugendlichen. Am Donnerstag, dem 29. Januar, empfing die Großherzogin von Luxemburg Vertreter der luxemburgischen Zweigstelle der internationalen Bewegung Innocence in Danger (IED) im Großherzoglichen Palast.

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Innocence en danger hat im Januar 2025 seine luxemburgische Niederlassung eröffnet. Großherzogin Stéphanie konnte sich somit einen Bericht über das erste Jahr der Präsenz in Luxemburg anhören. IED wurde 1999 von Homayra Sellier gegründet. IED war ursprünglich in Frankreich aktiv, hat sich aber zu einer internationalen Bewegung mit Büros und Niederlassungen in fünf Ländern entwickelt. „Jede unserer Einrichtungen führt gezielte Maßnahmen durch, um Kinder und Jugendliche vor allen Formen sexuellen Missbrauchs zu schützen”, erklärt die Organisation, die sich für den Schutz von Kindern vor allen Formen von Gewalt, insbesondere vor sexueller Gewalt, einsetzt.

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Sexuelle Gewalt außerhalb oder innerhalb der Familie wird „noch immer stark unterschätzt” und diese Situationen „stoßen allzu oft auf das Schweigen der Opfer”, erklärt das Großherzogliche Haus. Die Präsidentin des IED, Homayra Sellier, die Vizepräsidentin, Eolia Verstichel, sowie Nathalie Sartor gaben einen Überblick über die Aktivitäten des luxemburgischen Büros seit seiner Gründung sowie über die Projekte zur Verbesserung der Begleitung und des Schutzes der Opfer. Der Verein tritt in Gerichtsverfahren als Zivilpartei auf, begleitet die Opfer und leistet Präventions- und Aufklärungsarbeit.
