Am 18. Januar 2026 trat Prinzessin Christina von Schweden gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin, König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia, selten öffentlich auf. Die königliche Familie genoss einen musikalischen Abend in der Königlichen Oper anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Hofkapelle.
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Die schwedische Königsfamilie besucht das Jubiläumskonzert der Hofkapelle
Am Sonntag, dem 18. Januar, startete die Königliche Oper in Schweden in Anwesenheit königlicher Vertreter die Feierlichkeiten zum 500-jährigen Jubiläum des Königlichen Hoforchesters. Der 79-jährige König Carl XVI. Gustaf und die 82-jährige Königin Silvia wohnten zusammen mit der 82-jährigen Prinzessin Christina dem Jubiläumskonzert bei. Prinzessin Christina, eine der älteren Schwestern des schwedischen Königs, wurde von ihrem Ehemann Tord Magnuson begleitet.

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Der Begriff „Kapelle” umfasst viele Definitionen und historische Entwicklungen im Laufe der Zeit. Die Bedeutung des Begriffs variiert auch je nach Region. In Nordeuropa bezeichnet eine Kapelle insbesondere eine Gruppe von Musikern und Sängern, die dem Herrscher privat zur Verfügung stehen. Die Hofkapelle wurde 1526 in Schweden von König Gustav Vasa gegründet. Laut dem Königshaus bestand dieses Ensemble damals aus Dudelsackspielern und Trompetern. Seitdem hat sich das Ensemble diversifiziert und an den Musikgeschmack der verschiedenen Epochen angepasst.

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Über mehrere Jahrhunderte hinweg war diese Kapelle das Musikensemble des Königshofs, das vom Herrscher zur Unterhaltung bei den im Palast organisierten Veranstaltungen herangezogen wurde. Als König Gustav III. 1774 die Königliche Oper von Schweden gründete, wurde das Orchester zum ersten eigenständigen professionellen Orchester des Landes. Der Kapellmeister Alan Gilbert dirigierte Beethovens Sinfonie Nr. 9 bei diesem außergewöhnlichen Konzert in Anwesenheit der Königsfamilie. Das Konzert umfasste auch ein neues Werk von Torbjörn Helander.