Königin Letizia nahm am Mittwoch, dem 4. Februar, an der von der Spanischen Krebsgesellschaft organisierten institutionellen Feier teil. Mehrere Krebsüberlebende ergriffen das Wort, um ihre Erfahrungen zu schildern. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Notwendigkeit, die onkologische Versorgung humaner zu gestalten.
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Königin Letizia leitet den Weltkrebstag
Am 4. Februar 2026 herrschte im Green Patio in Madrid große Aufregung. Die spanische Krebsgesellschaft (AECC) veranstaltete dort ihre große jährliche Feier zum Weltkrebstag. Dieser Tag wurde von der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) in Zusammenarbeit mit der WHO ins Leben gerufen. Königin Letizia nimmt als Ehrenpräsidentin der AECC jedes Jahr an der Feier teil.

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Die 53-jährige Königin Letizia von Spanien leitete die Zeremonie, bei der ein neues Modell der Humanisierung vorgestellt wurde, das „auf den Prioritäten basiert, die Krebspatienten und ihre Familien als wesentlich für eine humanere Behandlung während ihrer Therapie identifiziert haben”, so das Königshaus. Der bewegendste Moment waren die Erfahrungsberichte mehrerer Überlebender. Die ehemalige Basketballspielerin Carolina Martin, die den Krebs überlebt hat, ergriff ebenso wie zwei weitere Überlebende das Wort. Mayte García, Mutter eines krebskranken Kindes, sprach über die Dringlichkeit, humanere und zugänglichere Pflegeeinrichtungen zu schaffen. Schließlich erinnerte Dr. Jesús Corral daran, wie wichtig es ist, sich um diejenigen zu kümmern, die sich um andere kümmern.


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Königin Letizia wurde bei dieser Veranstaltung von Gesundheitsministerin Mónica García begleitet. Es wurde auch ein Bericht über die Humanisierung der onkologischen Versorgung gezeigt, anschließend ergriff Königin Letizia das Wort. „Humanisierung bedeutet, während des gesamten Prozesses Kohärenz, Begleitung und Beständigkeit zu gewährleisten, was auch die Menschen einschließt, die sich um uns kümmern. Und natürlich steht der Mensch im Mittelpunkt dieser gesamten Betreuung“, erklärte Königin Letizia.

Die WHO weist ihrerseits darauf hin, dass sich zahlreiche kostengünstige Strategien zur Verringerung der Krebsbelastung bewährt haben. Tatsächlich sind 40 % der Krebserkrankungen potenziell vermeidbar, 40 % können behandelt werden und 20 % können palliativ behandelt werden.