Königin Mathilde von Belgien hat im Rahmen ihrer Besuche zum Thema häusliche Gewalt eine neue Verpflichtung übernommen. Die Königin der Belgier besuchte ein Zentrum, das Opfer sexueller Gewalt aufnimmt.
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Königin Mathilde besucht ein Zentrum für Opfer sexueller Gewalt
Die 53-jährige Königin Mathilde von Belgien besuchte die Universitätsklinik Charleroi in der Abteilung Lodelinsart, um Berichte von Fachkräften zu hören, die an vorderster Front mit Opfern sexueller Gewalt arbeiten. Der Besuch fand in einem der Zentren für die Betreuung von Opfern sexueller Gewalt (CPVS) statt.

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Die CPVS sind Zentren, die an sieben Tagen in der Woche geöffnet sind und sich in dreizehn Krankenhäusern in zehn Städten Belgiens befinden. Es handelt sich um multidisziplinäre Betreuungszentren, die den Opfern, die sich dorthin begeben, bestmöglich helfen und sie begleiten sollen. Alle Behandlungen werden an einem einzigen Ort von einem speziell dafür ausgebildeten Team angeboten.


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Königin Mathilde, die sich besonders für die Beseitigung jeglicher Gewalt einsetzt, hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, regelmäßig Besuche im Zusammenhang mit der Problematik der häuslichen Gewalt und sexueller Gewalt zu absolvieren. Diese Besuche ermöglichen es der Königin, Aussagen von Personen zu sammeln, die den Opfern am nächsten stehen. Unter anderem führen Fachleute medizinische Behandlungen und Gesundheitsuntersuchungen durch, dokumentieren forensische Untersuchungen, helfen bei der Einreichung von Beschwerden, leisten psychologische Unterstützung und sorgen für die medizinische Nachsorge.


Königin Mathilde erfuhr, wie das Team den Opfern medizinische, rechtliche und psychologische Unterstützung bietet und sie gleichzeitig an einem sicheren und respektvollen Ort aufnimmt. Die Sozialversicherung erstattet die Kosten vollständig, und die Zentren werden ebenfalls vom Nationalen Institut für Kranken- und Invaliditätsversicherung (INAMI) finanziert.