Königin Mathilde von Belgien lud Vertreter von Organisationen, die sich für Menschen mit Lepra engagieren, zu einer Audienz ein. Ziel des Treffens war es, Wege zu finden, wie die Integration von Patienten gefördert werden kann, die auch unter den zahlreichen Vorurteilen im Zusammenhang mit ihrer Infektion leiden.
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Königin Mathilde empfängt im Palast Vertreter von Organisationen, die sich für die Bekämpfung der Lepra einsetzen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den 25. Januar zum Welt-Lepra-Tag erklärt. Das Thema dieses Jahres lautete „Lepra ist heilbar, die eigentliche Herausforderung ist die Stigmatisierung”. Bei dieser Gelegenheit betonte die WHO auch ihre Entschlossenheit, jegliche Stigmatisierung im Zusammenhang mit dieser Krankheit zu beseitigen. Im Rahmen dieses weltweiten Aufrufs empfing Königin Mathilde von Belgien Vertreter mehrerer Organisationen, die sich für die Bekämpfung dieser Übel einsetzen.


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Im Königspalast traf die 53-jährige Königin Mathilde Vertreter der Sasakawa-Initiative, der belgischen Nichtregierungsorganisation Action Damien und der Organisation Education International. „Lepra ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Mycobacterium leprae verursacht wird und zu den ältesten bekannten Krankheiten der Menschheit zählt“, erinnert die WHO. Die Krankheit befällt hauptsächlich die Haut und die peripheren Nerven und führt ohne Behandlung zu dauerhaften Behinderungen. Aus diesem Grund wurden Leprakranke oft stigmatisiert.


Der Königspalast berichtet, dass sich die Gespräche „insbesondere auf die wichtige Rolle der Bildung bei der Bekämpfung von Vorurteilen und der Förderung der Inklusion konzentrierten“. Königin Mathilde interessierte sich für die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Würde der Kranken zu wahren und zu verstehen, wie ihre Stigmatisierung beendet werden kann.
