Prinz Carl Philip von Schweden, der in den Streitkräften seines Landes dient, nimmt gelegentlich an Militärübungen teil. Vor einigen Tagen nahm der Sohn von König Carl XVI. Gustaf im Rahmen der Übung „Cold Response“ an Trainingsübungen im Norden des Landes teil.
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Prinz Carl Philip bei den Angehörigen der Luftflotte F21
Die Übung „Cold Response“ wird von Norwegen organisiert und findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Bei dieser Militärübung sind die Streitkräfte der NATO-Verbündeten eingeladen, unter extremen Bedingungen im Norden Norwegens zu trainieren. Am Rande dieser Veranstaltung, die dieses Jahr vom 9. bis 16. März stattfindet, werden vom 9. bis 22. März parallel dazu weitere Übungen in Schweden und Finnland durchgeführt.

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Der 46-jährige schwedische Prinz Carl Philip, der im Jahr 2000 seinen Wehrdienst absolvierte, setzte anschließend seine Laufbahn bei den Streitkräften fort und durchlief verschiedene Ausbildungsgänge und Trainingsprogramme. Zwischen 2002 und 2014 stieg er dank seiner verschiedenen Ausbildungen im Rang auf, bis er den Rang eines Majors erreichte. Während der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2020 trat Carl Philip ebenfalls in die Reihen der Armee ein und arbeitete im Krisenmanagement-Kommando.

Am 10. März 2026 reiste Prinz Carl Philip nach Luleå in Norrbotten, wo im Rahmen der Übung „Cold Response“ (CR26) Manöver und Trainingsübungen stattfanden. Das Königshaus erklärt, dass der Prinz während seines Tages bei den Angehörigen der Luftflotte F21 „unter anderem das Luftoperationskommando besuchte, wo er von Boden aus eine Flugparade verfolgte. Außerdem wurde ihm ein Hubschrauber des Typs 14 vorgestellt.“

Schweden nimmt seit 2006 an allen „Cold Response“-Übungen teil und ist in diesem Jahr zum ersten Mal als vollwertiges NATO-Mitglied dabei. Schweden ist im März 2024 der NATO beigetreten, fast zeitgleich mit der Durchführung der letzten „Cold Response“-Übung.