Der spirituelle Abend von Fürst Albert II. und Fürstin Charlène im Schein der Kerzen

Fürst Albert II. und Fürstin Charlène erlebten am Dienstagabend einen magischen Moment, als sie einem bei Kerzenschein beleuchteten Konzert in der Kathedrale von Monaco beiwohnten. Die monegassischen Herrscher beendeten den Tag der Heiligen Dévote mit diesem festlichen und spirituellen Ereignis.

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Fürst Albert II. und Fürstin Charlène beenden die Feierlichkeiten zu Ehren der Heiligen Dévote im Schein von Kerzen

Der 27. Januar ist in Monaco ein Feiertag, der der Feier der Heiligen Dévote, der Schutzpatronin des Fürstentums, gewidmet ist. Die Feierlichkeiten beginnen jedes Jahr am Vorabend mit einer Prozession der Reliquien im Hafen von Monaco und einer Vesperfeier in der kleinen Kirche Sainte-Dévote. Bei Einbruch der Dunkelheit zünden Fürst Albert II. und Fürstin Charlène mit Hilfe ihrer Zwillinge ein Boot an, das als Freudenfeuer dient.

Am 27. Januar 2026 begannen Fürst Albert II. und Fürstin Charlène ihren Tag in der Kathedrale mit der Teilnahme an einer Pontifikalmesse und beendeten ihn ebenfalls in der Kathedrale mit dem Besuch eines Konzerts (Foto: Michaël Alesi / Fürstliches Palais)
Der Männerchor von Sartène vertrat Korsika bei diesem zauberhaften Konzert (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)

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Am Tag der Heiligen Devota nehmen Fürst Albert II. und Fürstin Charlène am Morgen an einer Pontifikalmesse in der Kathedrale Notre-Dame teil und zeigen sich anschließend kurz auf dem Balkon des Fürstenpalasts. In diesem Jahr dauerten die Feierlichkeiten bis in den Abend hinein. Nach Einbruch der Dunkelheit kehrten Fürst Albert und Fürstin Charlène in die Kathedrale zurück, wo sie am Morgen einer Messe beigewohnt hatten, die vom Erzbischof von Monaco, Mgr Dominique-Marie David, zelebriert wurde.

Ein magischer und spiritueller Abend bei Kerzenschein (Foto: Michaël Alesi / Fürstliches Palais)
Hunderte von Kerzen beleuchten die Kathedrale Notre-Dame von Monaco (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)
Die Veranstaltung bot Anlass zum Nachdenken und zur Besinnung an diesem Tag, der der Schutzpatronin von Monaco gewidmet war (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)

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Eine Gruppe korsischer Mehrstimmigkeitssänger würdigt die Heilige Dévote

Auf dem Programm stand ein spirituelles Konzert bei Kerzenschein. Der Männerchor von Sartène sorgte für eine andächtige Atmosphäre. Die Sänger interpretierten geistliche Lieder aus dem korsischen mehrstimmigen Repertoire. Das korsische Ensemble wurde vom Chor der päpstlichen Kapelle von Assisi und dem Kinderchor der Akademie Rainier III begleitet. Die Wahl einer korsischen Gruppe war kein Zufall. Die Schutzpatronin von Monaco stammte aus Korsika und soll zu Beginn des 4. Jahrhunderts von ihrer Insel geflohen sein.

Die monegassischen Herrscher besuchen das Konzert zu Ehren der Heiligen Devota (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)
Der Chor der päpstlichen Kapelle von Assisi und der Kinderchor der Akademie Rainier III haben ihr Talent unter Beweis gestellt (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)

Der Legende nach floh am 27. Januar 304 eine korsische Christin namens Dévote, die von Kaiser Diokletian verfolgt wurde, mit einem Boot und strandete an der Küste des Vallon des Gaumates in der Nähe des Hafens von Monaco. Es gibt mehrere Legenden zu diesem Thema, darunter eine, die im 17. Jahrhundert vom Historiographen des Fürsten Honoré II. verfasst wurde. Es wird auch erzählt, dass Diebe im Mittelalter die Reliquien der Heiligen Dévote gestohlen hätten. Diese seien jedoch vom Meer eingeholt worden und ihr Boot sei in Brand gesteckt worden.

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Nicolas Fontaine

Rédacteur en chef

Nicolas Fontaine a été concepteur-rédacteur et auteur pour de nombreuses marques et médias belges et français. Spécialiste de l'actualité des familles royales, Nicolas a fondé le site Histoires royales dont il est le rédacteur en chef. nicolas@histoiresroyales.fr