Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie besuchen das Arsenal in Venedig und den provokativen luxemburgischen Pavillon

Der Großherzog und die Großherzogin von Luxemburg reisten am Donnerstag nach Venedig. Die Herrscher besuchten während ihres Aufenthalts im Arsenal unter anderem den luxemburgischen Pavillon der berühmten Kunstbiennale. Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie erhielten Erläuterungen zu der provokanten Installation „La Merde“, die ihr Land auf der 61. Biennale von Venedig vertritt.

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Die luxemburgischen Monarchen zu Besuch im Arsenal

Der 45-jährige Großherzog Guillaume von Luxemburg und die 42-jährige Großherzogin Stéphanie haben am Donnerstag, einen Tag nach der Beisetzung von König Harald V., an der sie zusammen mit allen Monarchen des Kontinents in Oslo teilgenommen hatten, Venedig besucht. Der 10. September stand ganz im Zeichen der Kunst, einem der Lieblingsgebiete des großherzoglichen Paares.

Großherzog Guillaume von Luxemburg besucht gemeinsam mit dem Kulturminister das Arsenal (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)
Der Großherzog und die Großherzogin von Luxemburg zu Besuch bei der 61. Biennale von Venedig (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)

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Der Großherzog und die Großherzogin reisten in die Stadt der Dogen, um die Ausstellung „Fiat Lux“ des luxemburgischen Vereins „Des Mains de Maîtres“ zu eröffnen, dessen Ehrenpräsidentin Stéphanie ist. Vor dieser Eröffnung nutzten Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie am Abend ihren Aufenthalt vor Ort, um den Pavillon des Großherzogtums auf der Kunstbiennale zu besuchen.

Der Großherzog von Luxemburg lässt sich die Kunstwerke erklären (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)
Großherzogin Stéphanie besichtigt die Anlagen im Arsenal (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)

Die Biennale für zeitgenössische Kunst findet alle zwei Jahre abwechselnd mit der Architekturbiennale statt. Sie wird hauptsächlich an drei Standorten veranstaltet: den Giardini, dem Arsenal und dem Lido, wo jedes Land durch seinen eigenen Pavillon vertreten ist. Bei ihrem Besuch am 10. September wurde das großherzogliche Paar vom Kulturminister Éric Thill und dem luxemburgischen Botschafter in Italien, Christophe Schiltz, begleitet.

Großherzog Guillaume mit dem luxemburgischen Botschafter in Italien, Christophe Schiltz (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)

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Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie besuchen die Installation „La Merde“ in Venedig

Am Nachmittag besuchten Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie den luxemburgischen Pavillon mit dem Titel „ La Merde “ im Arsenal. Diese immersive audiovisuelle Installation, die vom Arts Council Luxembourg im Auftrag des Kulturministeriums in Auftrag gegeben wurde, ist ein Werk von Aline Bouvy.

Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie mit Kulturminister Éric Thill und der Künstlerin Aline Bouvy (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)

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Die Besucher stehen vor „E.T.“, einer lebensgroßen Skulptur, deren Initialen für „Extraterrestrial“ (Außerirdischer) stehen, aber auch für „The Excremential“ rückwärts gelesen. Die Skulptur, inspiriert von Spielbergs berühmtem Außerirdischen, steht vor einem Spiegel, als würde sie ihr eigenes Spiegelbild betrachten. Laut der Beschreibung des Werks „ist der Körper des Außerirdischen das Ergebnis einer Metamorphose zwischen der ursprünglichen Figur und der Silhouette des Künstlers.“

„ E.T. The Excremential vor einem Spiegel im luxemburgischen Pavillon (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)“
Das großherzogliche Paar entdeckt den im Pavillon gezeigten Film (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)

Auf dem Spiegel spiegelt sich auch der Film „ La Merde“ wider, der auf einer großen Leinwand auf der anderen Seite der Skulptur gezeigt wird. Der Film untersucht den Zusammenhang zwischen Abscheu und Weiblichkeit in einem immersiven und dynamischen Betrachtungsraum.

Die Zuschauer sehen sich den Film zum Thema „Abjektheit“ an (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)
Der Film „La Merde“ wird im Pavillon gezeigt (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)
Guillaume und Stéphanie von Luxemburg sehen sich den Film an (Foto: Jean-Claude Ernst/LUXPRESS)

Es handelt sich um ein filmisches Manifest, das „Scham als soziales Konstrukt behandelt und die Schwellen aufzeigt, an denen Körper kategorisiert, toleriert, unterdrückt oder ausgegrenzt werden, wobei untersucht wird, wie die Gesellschaft Körper hervorbringt, über die sie Kontrolle, Zwang und Selbstregulierung fordert“. Paperjam erklärt, dass „der Ton zwischen Groteskem und Pathetischem schwankt, ohne dabei jemals den politischen Faden aus den Augen zu verlieren. “Das angestrebte Ziel ist es, „die alltägliche Gewalt, die gegen diejenigen ausgeübt wird, deren Existenz stört, und den Moment, in dem die Zurückhaltung nachlässt“ zu beleuchten.

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Nicolas Fontaine

Rédacteur en chef

Nicolas Fontaine est un journaliste spécialisé dans les familles royales et l'histoire des monarchies européennes et mondiales. Nicolas Fontaine a fondé Histoires Royales, le premier média en ligne dédié à l'actualité des têtes couronnées en 2019. nicolas@histoiresroyales.fr