Königin Sofia von Spanien besuchte am Montag die Kathedrale von Burgos, um die Ausstellung „Picasso. Biblische Wurzeln” zu eröffnen. Die Ausstellung zeigt Werke von Pablo Picasso, die von biblischen Erzählungen oder religiösen Symbolen inspiriert sind.
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Eröffnung der Ausstellung „Picasso. Biblische Wurzeln” durch Königin Sofia von Spanien
Am 2. März 2026 stattete die 87-jährige Königin Sofia von Spanien einen Besuch ab, der einmal mehr die spanische Kultur in den Vordergrund rückte. Die Mutter des Oberhauptes wurde bei ihrem Besuch in der Kathedrale Santa María de Burgos vom Regierungsbeauftragten von Kastilien und León, Nicanor Jorge Sen, dem Kulturminister der Regionalregierung von Kastilien und León, Gonzalo Santonja, der Bürgermeisterin von Burgos, Cristina Ayala, und dem emeritierten Erzbischof von Burgos, Fidel Herráez, begleitet.


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Der Besuch der Kathedrale, die seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist an sich schon eine Reise wert. Der Grundstein für dieses Gebäude wurde 1221 von König Ferdinand III. von Kastilien persönlich gelegt. Der Bau wurde im 15. Jahrhundert fertiggestellt. In diesem außergewöhnlichen gotischen Rahmen werden vorübergehend vierundvierzig Werke von Picasso ausgestellt. Diese Werke, die aus verschiedenen spanischen und internationalen Museen stammen, wurden aufgrund ihres Einflusses oder ihrer Bezüge zur christlichen Bildsprache ausgewählt.


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Christliche Bildsprache neu interpretiert von Pablo Picasso
Nachdem sie in der Kapelle der Connétables Platz genommen hatte, hörte Königin Sofia die offiziellen Eröffnungsreden, die vom Dekan der Kathedrale, dem Präsidenten der Stiftung Consulado del Mar, dem Präsidenten der Stiftung FABA, der Kuratorin der Ausstellung, Paloma Alarcó, und Kardinal Tolentino gehalten wurden.


Nach der Einweihungsfeier konnte Königin Sofia in Begleitung eines Führers die Ausstellung besichtigen. Zu den herausragenden Werken dieser Ausstellung gehört das 1921 gemalte Bild „Maternité“, das Olga, die Ehefrau von Pablo Picasso, mit ihrem ersten Sohn im Arm zeigt. Die Komposition des Bildes erinnert an traditionellere Darstellungen der Heiligen Familie.


Nach dem Besuch der Ausstellung wurde Königin Sofia im Erzbischofspalast von Burgos erwartet. Erzbischof Mario Iceta gab dort ein Mittagessen zu Ehren der emeritierten Königin und anlässlich der Eröffnung der Ausstellung. Die Ausstellung ist bis zum 29. Juni 2026 in der Sala Beato Valentín Palencia der Kathedrale von Burgos für die Öffentlichkeit zugänglich.