Prinzessin Isabella von Dänemark wird ab August ihren Wehrdienst ableisten. Die Tochter von König Frederik X. und Königin Mary gehört zu den ersten Frauen, die seit der jüngsten Reform, mit der die Wehrpflicht auf Frauen ausgeweitet und die Dienstzeit auf elf Monate verlängert wurde, eingezogen werden.
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Prinzessin Isabella von Dänemark wird dem Gardehusarenregiment beitreten
Im Jahr 2025 trat Kronprinz Christian von Dänemark seinen Dienst in der Armee an und leistete seine viermonatige Wehrpflicht. Diese mehrmonatige Zeit bei der Armee weckte in ihm den Wunsch, seine militärische Erfahrung zu verlängern und zu vertiefen, weshalb er sich anschließend an der Offiziersschule einschrieb. Das Königshaus gibt bekannt, dass auch die jüngere Schwester des Thronfolgers, Prinzessin Isabella, sich darauf vorbereitet, ihre ersten Schritte in der Armee zu machen.

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Die 18-jährige Prinzessin Isabella von Dänemark ist das zweite Kind von König Frederik X. und Königin Mary und steht somit an zweiter Stelle in der dänischen Thronfolge. Solange ihr Bruder Christian keine Kinder hat, bleibt sie seine mutmaßliche Thronfolgerin. Die junge Frau, die ihr Abitur am Ende dieses Schuljahres absolvieren wird, weiß bereits, was sie im kommenden Jahr erwartet. Ab diesem Sommer und bis zum Sommer 2027 wird sie ihren Wehrdienst in der Kaserne von Antvorskov in Slagelse ableisten. Dort wird sie dem Husarenregiment der Garde beitreten.
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Prinzessin Isabella wird einen elfmonatigen Wehrdienst ableisten
In Dänemark besteht für Männer schon seit sehr langer Zeit Wehrpflicht, doch aufgrund der zunehmenden politischen Spannungen, insbesondere des Krieges in der Ukraine, hat das Parlament im Juli 2025 beschlossen, diese Pflicht auf Frauen auszuweiten. Diese Reform trat 2026 in Kraft, und die ersten weiblichen Wehrpflichtigen werden bereits in diesem Sommer ihren Wehrdienst ableisten. Die drei skandinavischen Königreiche Schweden, Norwegen und Dänemark sind die drei Länder in Europa, in denen der Wehrdienst künftig ohne Unterscheidung nach Geschlecht gilt.

Der Wehrdienst ist obligatorisch, doch die Wehrpflichtigen werden auf der Grundlage einer freiwilligen Meldung sowie einer Auslosung ausgewählt, da die Anzahl der Plätze geringer ist als die Anzahl der jungen Menschen, die potenziell zum Dienst einberufen würden. Die Anzahl der Plätze wird zudem von 5000 auf 7500 Rekruten erhöht.
Eine weitere Änderung im Rahmen dieser Reform ist die Verlängerung der Wehrpflicht von vier auf elf Monate. Kronprinz Christian hatte seinen Wehrdienst von Februar bis Ende Mai 2025 abgeleistet und sich anschließend entschlossen, sich der Armee anzuschließen, indem er eine Ausbildung an der Offiziersschule absolvierte.