Prinzessin Leonor, Prinzessin von Girona, und Infantin Sofia haben an diesem Mittwoch gemeinsam einen Besuch abgestattet. Die beiden Töchter von König Felipe VI. und Königin Letizia besichtigten die archäologische Stätte von Empúries, die als einzige Stätte griechische und römische Überreste an ein und demselben Ort vereint.
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Archäologischer Ausflug unter Schwestern zur Ausgrabungsstätte von Empúries
Am Rande der Verleihung der „Prinzessin-von-Girona“-Preise, die am Dienstag stattfand, unternahm die 20-jährige Prinzessin Leonor von Spanien am Mittwoch, dem 15. Juli, gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester, der 19-jährigen Infantin Sofia, einen Besuch in Katalonien. Die beiden Töchter von König Felipe VI. und Königin Letizia besichtigten die Ausgrabungsstätte von Empúries. Bei diesem Besuch trat Prinzessin Leonor in ihrer Rolle als Prinzessin von Asturien auf, einem ihrer Titel als Thronfolgerin und zukünftige Königin von Spanien.




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Der spanische Thronfolger trägt in erster Linie den Titel „Prinz von Asturien“, in Anlehnung an den Titel, den früher der Thronfolger von Kastilien trug. Er trägt außerdem den Titel „Prinz von Girona“ in Erinnerung an den Titel, den der Thronfolger des Königreichs Aragon trug, sowie den Titel „Prinz von Viana“, den früher der Thronfolger des Königreichs Navarra trug. Der Besuch an diesem Mittwoch fand in Empúries in L’Escala in der Nähe von Girona statt. Er rückte eine der bedeutendsten kulturellen und historischen Stätten der Region ins Rampenlicht.



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Empúries ist die bedeutendste griechisch-römische Stätte der gesamten Iberischen Halbinsel und war die einzige Stadt, in der eine griechische Stadt (Emporion) und eine römische Stadt (Emporiæ) nebeneinander existierten. Die Stadt, die das Mittelmeer überragt, wurde 580 v. Chr. als Handelsposten von den Phokäern gegründet, die aus der griechischen Stadt Phokäa kamen, und später von den Römern besetzt.


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Die Prinzessin von Girona und die Infantin Sofia erhielten historische Erläuterungen zur Bedeutung dieser Stadt, die ein Tor zur klassischen Kultur darstellt. Die Führer gingen auf die Bedeutung des Seehandels in jener Zeit sowie auf die Pökeltechniken zur Konservierung von Fisch ein. Die Töchter des Königspaares unternahmen diesen Rundgang gemeinsam mit einer Gruppe junger Teilnehmer eines Programms der Stiftung „Prinzessin von Girona“.

Die Prinzessin und die Infantin wurden zum Heiligtum geführt, wo sie eine Nachbildung der Statue des Asklepios, des griechischen Gottes der Medizin, bewundern konnten, und begaben sich anschließend zum Archäologischen Museum. Bei diesem Sommerbesuch an der Costa Brava trug Prinzessin Leonor eine weiße Hose und ein weißes Oberteil sowie eine rosa Leinenjacke. Infantin Sofia trug eine türkisfarbene Hose und ein weißes Oberteil. Nach diesem Besuch schlossen sich Leonor und Sofia König Felipe und Königin Letizia an, um die Abschlusssitzung des Jugendbeirats der Stiftung „Prinzessin von Girona“ zu leiten.