König Philippe von Belgien und der Ministerpräsident besuchten den Ort des tödlichen Brandes, bei dem in einem im Umbau befindlichen Gebäude im Zentrum von Brüssel sechs Menschen ums Leben kamen. König Philippe, der der Bevölkerung stets zur Seite steht, wenn sich in Belgien menschliche Tragödien ereignen, traf sich mit den Angehörigen der Opfer und den Arbeitern, die auf der Baustelle tätig waren.
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Un incendie sur un chantier fait six morts à Bruxelles
Am 14. Juli brach kurz vor 8 Uhr auf der Baustelle des OXY-Gebäudes in der Nähe der Place De Brouckère, mitten im Herzen der belgischen Hauptstadt, ein Feuer aus. Dieses Gebäude, dessen Erdgeschoss von Geschäften genutzt wird, befindet sich derzeit im Bau, während die oberen Stockwerke renoviert werden. Laut RTBF arbeiten täglich etwa 200 Arbeiter auf dieser Baustelle, die rasch in Sicherheit gebracht wurden.


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Die Flammen breiteten sich rasch über mehrere Stockwerke aus und griffen über die beiden Aufzugsschächte auf, erklärte Walter Derieuw, Sprecher der Feuerwehr, gegenüber RTLtvi. Am Nachmittag trafen König Philippe empfängt den US-Botschafter im Königspalast anlässlich des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten und Premierminister Bart De Wever am Ort des Geschehens ein. Sie wurden vom Brüsseler Bürgermeister Philippe Close, Innenminister Bernard Quintin und den Verantwortlichen der Arbeitsaufsichtsbehörde empfangen. Vor zwei Wochen hatte König Philippe bereits den Ort eines Brandes in Antwerpen besucht, bei dem fünf Menschen in einem Wohnhaus ums Leben gekommen waren.



Die Behörden informierten das Oberhaupt über die Lage und den Verlauf der Rettungsmaßnahmen. Zum Zeitpunkt des Besuchs des Königs der Belgier hatten die Familien noch keine Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen, da mehrere Arbeiter den ganzen Tag über als vermisst galten. König Philippe sprach insbesondere mit der Mutter eines der vermissten Arbeiter. Der Königspalast berichtet, dass „der König den Opfern, ihren Familien sowie allen Betroffenen seine volle Unterstützung ausspricht. Er dankt zudem den Rettungskräften für ihren Einsatz unter diesen besonders schwierigen Umständen“.



Später am Nachmittag, nachdem es den Behörden gelungen war, in den Aufzugsschacht vorzudringen, bestätigten sie die Zahl von sechs Todesopfern. Bei diesem im Umbau befindlichen Gebäude sollte ein ehemaliges Betongebäude namens „Centre Monnaie“, das in den 70er Jahren errichtet worden war, umgestaltet werden. Mehr als hundert Wohnungen, Geschäfte, Büros, ein Hotel und Restaurants sollten diesen kreuzförmigen Turm beherbergen. Außerdem war vorgesehen, dass der Hauptsitz von Engie, dem größten Energieversorger des Landes, in das OXY-Gebäude verlegt werden sollte. Die Fertigstellung der Arbeiten war für Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 geplant. Bereits im Jahr 2024 war es an diesem Standort zu einem Brand gekommen.