Das Oberhaupt des luxemburgischen Staates nutzte die Anwesenheit einer Delegation ausländischer Minister, um sie im Großherzoglichen Palast zu empfangen. So empfing Großherzog Guillaume die Innenminister der deutschsprachigen Länder zu einer Audienz.
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Die Innenminister Deutschlands, Österreichs, Liechtensteins und der Schweiz treffen sich mit dem luxemburgischen Innenminister und Großherzog Guillaume
Am 27. und 28. April 2026 organisierte der luxemburgische Innenminister Léon Gloden in seinem Land ein Treffen mit seinen Amtskollegen aus anderen Ländern, in denen Deutsch gesprochen wird. Offiziell haben sechs Länder Deutsch als Amtssprache oder als eine ihrer Amtssprachen.


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Der 44-jährige Großherzog Guillaume nutzte die Anwesenheit von fünf Innenministern und des für diesen Bereich zuständigen EU-Kommissars in seinem Land, um sie am Dienstag, dem 28. April, zu einer Audienz zu empfangen. Von den sechs deutschsprachigen Ländern war lediglich Belgien nicht vertreten. In Belgien wird das Amt des Innenministers seit 2025 vom Sicherheitsminister wahrgenommen, der jedoch nicht deutschsprachig ist.


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In Deutschland ist Alexander Dobrindt Bundesinnenminister. Der österreichische Bundesinnenminister ist Gerhard Karner. In der Schweiz obliegt dieses Ressort dem Bundesrat an der Spitze des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements. Dies ist Beat Jans. In Liechtenstein ist Hubert Büchel der Regierungsrat, der für das Ministerium für Inneres, Wirtschaft und Sport zuständig ist. Ebenfalls anwesend war Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration, der österreichischer Herkunft ist. Die Minister stellten Großherzog Guillaume „die wichtigsten Herausforderungen im Bereich der inneren Sicherheit und die Perspektiven für eine verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ vor, wie die Maison du Grand-Duc mitteilte.