Großherzog Guillaume erlebte einen Moment des kulturellen Austauschs mit einer Gruppe junger Ukrainer. Die Jugendlichen aus Butscha tauschten sich mit dem luxemburgischen Herrscher über ihre Erinnerungen an ihre letzten Besuche in Luxemburg aus, die sie im Rahmen eines Programms zur psychosozialen Rehabilitation unternommen hatten.
Lesen Sie auch: Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie halten ihren feierlichen Einzug in Ulflingen
Ukrainische Jugendliche präsentieren ihre künstlerischen Werke, die von ihren Besuchen in Luxemburg inspiriert sind
An diesem Montag, dem 13. Juli 2026, öffnete Großherzog Guillaume von Luxemburg einer Gruppe ukrainischer Jugendlicher die Türen des Großherzoglichen Palastes. Diese Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren stammen aus Butscha, einer Stadt im Norden der Ukraine, etwa hundert Kilometer von der weißrussischen Grenze und 25 Kilometer nördlich von Kiew. Die Gruppe erkundet derzeit die kulturellen Sehenswürdigkeiten Luxemburgs.


Lesen Sie auch: Großherzog Guillaume wurde in Bordeaux empfangen, bevor er eine letzte symbolische Etappe seines Thronantritts antrat
Großherzog Guillaume nahm an einer Präsentation der Sehenswürdigkeiten teil, die die jungen Ukrainer bisher im Großherzogtum besichtigen konnten. Sie nehmen an einem Rehabilitations- und psychosozialen Unterstützungsprogramm teil, das von der Gemeinde Strassen im November 2024 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Maison du Grand-Duc haben diese Jugendlichen die Hälfte des Kulturprogramms hinter sich.


Lesen Sie auch: Großherzog Guillaume prägt die ersten Euro-Münzen mit seinem Bildnis
Die Maison du Grand-Duc bezeichnete diesen Austausch zwischen dem Oberhaupt und den ukrainischen Jugendlichen als „herzlich und freundschaftlich“. Großherzog Guillaume, der sein eigenes Land bestens kennt, konnte Anekdoten und persönliche Erinnerungen austauschen, die mit den von den Jugendlichen vorgestellten Orten in Verbindung standen.



Butscha war die erste große ukrainische Stadt, die nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine Ende Februar 2022 unter russische Kontrolle geriet. Die Einnahme von Butscha und das dort begangene Massaker waren ein Auslöser für ein internationales Umdenken. Während dieser Offensive kamen in Butscha, einer Stadt mit fast 40.000 Einwohnern in der Nähe der Hauptstadt, mehr als 500 Zivilisten ums Leben. Ende März 2022 zogen sich die Russen zurück, und die Stadt versucht heute, sich wieder aufzubauen.
