Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie beendeten das Programm zum Nationalfeiertag mit dem Besuch des traditionellen Te Deum in der Kathedrale von Luxemburg. Der 23. Juni war für das Herrscherpaar ein besonderer Tag, da es sich um den ersten Nationalfeiertag während der Regierungszeit von Guillaume handelte.
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Guillaume von Luxemburg beendet seinen ersten Nationalfeiertag als Herrscher
Der 44-jährige Großherzog Guillaume von Luxemburg und die 42-jährige Großherzogin Stéphanie nahmen am 23. Juni 2016 an den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag teil. Großherzog Guillaume spielte bei diesen Feierlichkeiten eine zentrale Rolle, da der Nationalfeiertag ein Tag ist, an dem der öffentliche Geburtstag des Herrschers gefeiert wird. Großherzog Guillaume trat im Oktober 2025 die Nachfolge seines Vaters an, und somit war dies für ihn sein erster Nationalfeiertag.


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Nach der Teilnahme an der offiziellen Feier zum Nationalfeiertag in der Philharmonie Luxemburg erlebten Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie ihre erste Militärparade zu Ehren des neuen Herrschers. Bereits am Vortag hatte das großherzogliche Paar an einem Volksfest in Differdingen teilgenommen.

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Lobeshymnen zu Ehren des neuen luxemburgischen Oberhaupts
Dieser Nationalfeiertag fand seinen Abschluss in der Kathedrale von Luxemburg, wo Kardinal Jean-Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg, zu Ehren des neuen Oberhauptes ein Te Deum zelebrierte. Ein Te Deum ist keine eigentliche Messe. Es handelt sich um eine religiöse Lobpreisung. In diesem Fall richtet sich der Lobgesang an den Staatsoberhaupt. Die musikalische Umrahmung übernahm der Chor „Maîtrise Sainte-Cécile“ der Kathedrale Notre-Dame in Luxemburg zusammen mit den Trompetern der großherzoglichen Militärkapelle.


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Diese Feier findet im katholischen Ritus statt, doch sind Teile der Zeremonie auch anderen Konfessionen gewidmet. Der Großrabbiner von Luxemburg, Alain Nacache, der Leiter der muslimischen Glaubensgemeinschaft in Luxemburg, Dr. Hilmija ef. Redžić, und der Pfarrer der evangelischen Kirche in Luxemburg, Volker Beba, sprachen jeweils ein Gebet, nachdem Kardinal Hollerich die Begrüßungsworte gesprochen hatte. Das jüdische Gebet bestand aus den Versen 24 bis 26 aus Kapitel 7 des Buches Numeri. Das muslimische Gebet für den Schutz des Großherzogs wurde auf Deutsch und Arabisch gesprochen. Der Pfarrer der evangelischen Kirche sprach ein freies Gebet auf Luxemburgisch und Französisch.


Die Feier endete mit dem Gesang von Psalm 117, der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja (32,15–18) und dem Fürbittgebet. Nach der Darbietung eines gregorianischen Gesangs, der Hymne von Gounod und der Nationalhymne verließen die Teilnehmer die Kathedrale zu den Klängen des „Präludiums und der Fuge in D-Dur“ von Johann Sebastian Bach.


