Traditionell kauft die Königin von Schweden die erste „Maiblume“. Diese künstliche Blume, die als Ansteckblume getragen wird, wird seit 1907 zugunsten von Kindern in Not verkauft. Am 14. April 2026 empfing Königin Silvia Kinder im Königspalast in Stockholm, um ihnen eine Majblomman zu kaufen.
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Königin Silvia kauft die erste „Maiblume“ von zwei jungen Pfadfindern, um Kinder in Not zu unterstützen
In Schweden ist die Tradition der Majblomman, wörtlich „die Maiblume“, fest verankert. Diese künstliche Frühlingsblume mit zehn Blütenblättern, die jedes Jahr ihre Farbe und Form wechselt, wird für einen guten Zweck verkauft. In diesem Jahr ist die Blume rosa und blau und hat eine kleine Perle als Stempel. Entworfen wurde sie von Saga Laventzakis und Leia Sandell.

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Die Aktion wird von Majblomman geleitet, dem größten Kinderschutzverband Schwedens. Majblomman, dessen Schirmherrin Königin Silvia von Schweden ist, setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und die Bekämpfung der Kinderarmut im Land ein. Am 14. April 2026 empfing die 82-jährige Königin Silvia zwei Pfadfinder, Naomi Riquelme Nagér und Verner Nyberg, im Königspalast in Stockholm, um von ihnen die erste Maiblume zu kaufen. Jedes Jahr besuchen Kinder, die an der Aktion teilnehmen, die Königin.


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Die Frühlingsblume wird in der Regel an öffentlichen Orten verkauft, beispielsweise vor Supermärkten. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Die klassischste Form ist der Ansteckpin, aber man kann auch einen Aufkleber kaufen. Der Erlös aus dem Verkauf der Blumen kommt verschiedenen Kinderhilfsprojekten zugute. Ursprünglich wurde das gesammelte Geld für die Behandlung von Tuberkulose-Patienten verwendet.


König Carl XVI. Gustaf, der den beiden Pfadfindern begegnete, kaufte nach dem Treffen der Kinder mit seiner Gattin eine Maiblume. Die Pfadfinderbewegung unterstützt diese Aktion jedes Jahr, indem sie junge Pfadfinder bittet, Blumen in ihrem Umfeld oder bei öffentlichen Veranstaltungen zu verkaufen. König Carl XVI. Gustaf ist der weltweite Oberhaupt der Pfadfinderbewegung und wollte auch seine Unterstützung für die Kinder zeigen, die sich für diese Sache engagieren.