König Philippe und Königin Mathilde verbrachten ihren letzten Tag in Norwegen. Das belgische Königspaar verließ Oslo und begab sich nach Stavanger, um dort eine letzte Reihe von Besuchen zu absolvieren, bevor es sich von Norwegen verabschiedete.
Ein Vormittag in Stavanger rund um das Thema Energie
König Philippe und Königin Mathilde von Belgien beendeten ihren Staatsbesuch in Norwegen am Donnerstag, dem 26. März, und flogen nach Stavanger. Am Flugzeugausgang wurden sie von Kronprinz Haakon empfangen. In den beiden vorangegangenen Tagen hatten der König und die Königin von Belgien zahlreiche Besuche in Oslo bei König Harald V., Königin Sonja und Kronprinz Haakon absolviert.


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Am Vormittag nahmen die belgischen Monarchen an einem Forum zum Thema Kohlenstoffabscheidung und -speicherung teil. Zu diesem Thema wurde ein Abkommen zwischen Belgien und Norwegen unterzeichnet; anschließend besuchte das Königspaar das norwegische Ölmuseum.


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Besichtigung der Altstadt von Stavanger zum Abschluss des belgischen Staatsbesuchs in Norwegen
Vor dem Mittagessen hatten König Philippe und Königin Mathilde Gelegenheit, die Stadt Stavanger zu besichtigen. Diese Stadt mit 150.000 Einwohnern liegt an der Westküste des Landes, in der Region Rogaland, 500 Kilometer von Oslo entfernt. Sie ist die viertgrößte Stadt des Landes und der drittgrößte Ballungsraum Norwegens.


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Stavanger ist eine der ältesten Städte Norwegens. Neben Siedlungsspuren aus der Vorgeschichte und der Wikingerzeit ist bekannt, dass der Ort bereits im 10. Jahrhundert von Christen bewohnt war. Im 12. Jahrhundert wurde eine Kathedrale errichtet und ein Bistum gegründet. Heute ist Stavanger das Zentrum der norwegischen Ölindustrie, und das bereits seit den 1970er Jahren.


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Stavanger ist auch bei Touristen sehr beliebt und liegt in einer Region mit zahlreichen Fjorden. Die Altstadt ist mit ihrem historischen Zentrum rund um die Kathedrale ebenfalls sehr beliebt. Die Fargegaten, die „Farbenstraße“, ist eine Straße, die Touristen mit ihren in allen Farben gestrichenen Fassaden aus dem 19. und 20. Jahrhundert begeistert.