Das monegassische Oberhaupt überquerte die Grenze und begab sich nach Nizza zum französischen Staatschef. An diesem Nationalfeiertag veranstaltete Präsident Emmanuel Macron eine Gedenkfeier zum Gedenken an die Anschläge von Nizza, an der Fürst Albert II. und Fürstin Charlène teilnahmen.
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Das Fürstentum Monaco bekräftigt zehn Jahre nach dem Anschlag von Nizza seine Solidarität mit Frankreich
Nachdem Präsident Emmanuel Macron in Paris die größte Parade zum Nationalfeiertag seiner zehnjährigen Amtszeit organisiert hatte, machte er sich auf den Weg in den Süden des Landes. Zum Festtag am 14. Juli 2026 gehörte auch eine Gedenkfeier in Nizza. Vor zehn Jahren, als die Einwohner von Nizza auf der Promenade des Anglais feierten, raste Mohamed Lahouaiej-Bouhlel mit seinem Lkw in die Menschenmenge.


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An diesem Dienstag kehrte der französische Präsident Emmanuel Macron an den Ort der Tragödie zurück, zusammen mit den Angehörigen der Opfer, Vertretern von Verbänden, Politikern und zahlreichen Vertretern verschiedener Institutionen. Fürst Albert II. wollte als guter Nachbar gemeinsam mit seiner Gattin, Fürstin Charlène, anwesend sein. Der monegassische Fürst traf dort auf ehemalige französische Präsidenten, Minister und Premierminister. Der Bürgermeister von Nizza, Eric Ciotti, empfing das Fürstenpaar in seiner Stadt und dankte ihnen für ihre Anwesenheit bei dieser bewegenden Gedenkfeier.


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Der vom Islamischen Staat beanspruchte Terroranschlag forderte mehr als 450 Verletzte und 86 Tote. Während der Angreifer noch am Tatort getötet wurde, wurden acht Komplizen in den letzten Jahren vor Gericht gestellt und zu Haftstrafen von bis zu 18 Jahren verurteilt. Der Fürstenpalast betont, dass Fürst Albert und Fürstin Charlène durch ihre Anwesenheit „die Solidarität des Fürstentums Monaco mit Frankreich und ihre unerschütterliche Unterstützung für alle Opfer dieser Tragödie bekräftigt haben, deren Erinnerung tief im kollektiven Gedächtnis verankert bleibt.“

Die Zeremonie begann mit einem Videoclip, der die Aussagen von Personen zusammenfasste, die am Abend des Unglücks vor Ort waren. Anschließend legten 43 Kinder und 43 Rettungskräfte, die vor Ort im Einsatz waren, jeweils einen Olivenzweig auf jeden der 86 blauen Stühle, die zu einem der Wahrzeichen der Promenade des Anglais geworden sind.


Auch die „Patrouille de France“ flog über den Himmel, und der französische Präsident ergriff das Wort: „Keiner von uns hat vergessen, vergisst und wird jemals vergessen, was hier in Nizza am 14. Juli 2016 geschehen ist.“ Wir haben keinen Namen, kein Gesicht, keine Geschichte vergessen. Wir haben weder diejenigen vergessen, die hier unter diesem Licht lebten, noch diejenigen, die für ein paar Tage, ein paar Stunden, manchmal zum ersten Mal hierhergekommen waren. “