Erbprinz Jacques und Prinzessin Gabriella standen gemeinsam mit dem Königspaar auf dem Balkon, um das Johannisfeuer zu beobachten

Das Johannisfest, das im Rahmen der Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende begangen wird, nimmt im Kalender des Fürstentums einen besonderen Platz ein. Es ist Tradition der Fürstenfamilie, vom Balkon des Palastes aus dem Entzünden des Johannisfeuer zu verfolgen. Am 23. Juni 2026 setzten Fürst Albert II., Fürstin Charlène sowie ihre Zwillinge, der Erbprinz Jacques und Prinzessin Gabriella, dieses Ritual fort, indem sie vom Balkon aus das Feuer beobachteten.

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Das Johannisfeuer ist eine der im Fürstentum gepflegten Traditionen zur Sommersonnenwende

Am 23. Juni 2026 zeigten sich Fürst Albert II. von Monaco, Fürstin Charlène, Erbprinz Jacques und Prinzessin Gabriella auf dem Balkon des Fürstenpalasts, nachdem sie in der Palastkapelle des Fürstenpalasts der Segnung des Allerheiligsten Sakraments durch Erzbischof Dominique-Marie David von Monaco beigewohnt hatten. Der Balkon ist ein Aussichtspunkt, den die Mitglieder der Fürstenfamilie gelegentlich zu bestimmten Anlässen wie dem Fest der Heiligen Dévote, dem Nationalfeiertag, Geburtstagen oder auch Fronleichnam einnehmen.

Erbprinz Jacques und Prinzessin Gabriella zusammen mit Fürst Albert II. und Fürstin Charlène auf dem Balkon des Fürstenpalasts am 23. Juni 2026 (Foto: Jean-Charles Vinaj/ABACAPRESS.COM)
Die Volkstänzer um das Lagerfeuer herum (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)

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Der 24. Juni ist dem Fest des Heiligen Johannes des Täufers gewidmet, das in vielen Ländern christlicher Tradition als Fest des Lichts begangen wird. Es markiert den Beginn der Sommersaison und steht im Gegenstück zum Fest des Heiligen Johannes des Evangelisten, das zur Wintersonnenwende gefeiert wird. Nach dem Vorbild des Heiligen Johannes, der das Kommen des Lichts verkündete, drehen sich die mit diesem Datum verbundenen Traditionen um Feuer und Licht.

Das Fürstenpaar und seine Zwillinge auf dem Balkon des Fürstenpalasts (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)
Die Tänzerinnen von „La Palladienne“ bei den Johannisfesten (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)

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Die monegassischen Herrscher beobachten gemeinsam mit ihren Zwillingen vom Balkon aus, wie das Freudenfeuer abbrennt

Jedes Jahr am späten Nachmittag des Vorabends von Sankt Johannes pflegt das Fürstentum Monaco eine tief verwurzelte Tradition: das Entzünden eines batafoegu, was auf Monegassisch „Lagerfeuer“ bedeutet. Die Flammen steigen über dem Place du Palais empor und bieten der Fürstenfamilie ein Spektakel, das sie von ihrem Balkon aus bewundert. In diesem Jahr hatte der monegassische Fürst seine Gattin und ihre 11-jährigen Zwillinge an seiner Seite.

Die Fürstenfamilie grüßt die Monegassen, die sich am Fuße des Palastes versammelt haben (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)
Die Einwohner Monacos verfolgen das Entzünden des Johannisfeuers (Foto: Michaël Alesi / Fürstenpalast)

Trotz der sengenden Hitze trug der Erbprinz Jacques, Marquis von Les Baux, ein weißes Hemd und ein marineblaues Anzugjackett, genau wie sein Vater. Fürst Albert trug zudem eine Krawatte. Die Prinzessin Gabriella, Gräfin von Carladès, trug ein Sommerkleid, genau wie ihre Mutter. Rund um das Lagerfeuer konnten die Fürstenfamilie und das Publikum einer Darbietung der Volkstanzgruppe „La Palladienne“ beiwohnen. „La Palladienne de Monaco“ ist eine Tanzgruppe, die festliche Anlässe begleitet, an denen Mitglieder der Fürstenfamilie teilnehmen. Die Volkstänze sind von traditionellen provenzalischen Tänzen inspiriert.

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Nicolas Fontaine

Rédacteur en chef

Nicolas Fontaine est un journaliste spécialisé dans les familles royales et l'histoire des monarchies européennes et mondiales. Nicolas Fontaine a fondé Histoires Royales, le premier média en ligne dédié à l'actualité des têtes couronnées en 2019. nicolas@histoiresroyales.fr