Ein ehemaliger Gasometer in Stockholm befindet sich derzeit im Umbau. Das Sanierungsprojekt sieht vor, dass dieser ehemalige Gasbehälter zum nächsten großen Veranstaltungssaal der Hauptstadt wird. König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia haben die Baustelle am Dienstag besichtigt.
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Die Bauarbeiten am Gasometer nehmen Gestalt an
Am 15. September 2026 besuchten König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia von Schweden die Baustelle des Gasometers im Norden Stockholms. Dieser ehemalige Speicher, der 1899 von Ferdinand Boberg zur Lagerung von Stadtgas erbaut wurde, wird derzeit saniert. Das Gebäude war bisher als „Gasklocka 2“ bekannt und wird bald zum „Gasometer“, einem Veranstaltungssaal, umgestaltet. Es handelte sich um einen der größten Gasometer der Welt, der bis 1992 in Betrieb war.


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König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia besuchten die Baustelle, ausgestattet mit gelben Warnwesten und Schutzhelmen. Die Monarchen erhielten technische Erläuterungen zu den Arbeiten im künftigen Empfangssaal. Dieser Saal, der „Dôme“ genannt wird, entsteht derzeit unter einer bis zu 17 Meter hohen Decke. Gasometer werden üblicherweise in glockenförmigen Gebäuden oder als kugelförmige Behälter errichtet.


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Darüber hinaus findet gleichzeitig rund um den Gasometer ein umfangreiches Sanierungsprojekt für das Stadtviertel statt. So entsteht unter anderem ein hochmoderner Wohnhochhauskomplex, und das Bebauungsprojekt sieht den Bau von rund 6.000 Wohnungen sowie 100.000 Quadratmetern Gewerbefläche vor.


Im Jahr 2017 gewann das Architekturbüro Tengbom eine Ausschreibung und wurde mit der Planung des internationalen Veranstaltungssaals beauftragt, der Platz für bis zu 2.300 Personen bieten und weltbekannte Konzerte, Musicals und Theaterstücke präsentieren wird. Im obersten Stockwerk des Innenbaus wird ein Bankettsaal Platz für 1.000 sitzende Gäste bieten. Das Äußere des Gebäudes bleibt unverändert. Der Veranstaltungssaal wird im Inneren des Hauptgebäudes zu schweben scheinen, umhüllt von einer Außenhülle.


Das Gebäude, das weiterhin im Besitz der Stadt Stockholm bleibt, wird im Frühjahr 2027 seine Türen für die Öffentlichkeit öffnen und von Miramis (ehemals Cirkus Venues) verwaltet werden. Die Königlich Schwedische Oper wird der erste Mieter sein. Das Königshaus erläutert einige technische Anforderungen des Projekts: „Die 200 Fenster wurden renoviert, und die beschädigten Ziegelsteine der Fassade wurden durch speziell angefertigte Ziegelsteine ersetzt, die den Originalziegeln aus dem Jahr 1900 nachempfunden sind. Auch das Dach wird derzeit originalgetreu rekonstruiert, einschließlich seiner 32 schmiedeeisernen Elemente und der Dachlaterne.“ Die Stadt fügt eine amüsante Anekdote zur zukünftigen Bar hinzu: „Das Bier wird in einer Höhe von 35 Metern zwischen der Küche und einer der Bars ausgeschenkt. Insgesamt wird die Bartheke 70 Meter lang sein.“