Am zweiten Tag seines Staatsbesuchs in Belgien reiste Kaiser Naruhito in Begleitung von König Philippe nach Leuven in Flandern. Der japanische Kaiser besuchte das Imec, ein Forschungszentrum für Mikroelektronik, und anschließend die Universität sowie deren ostasiatische Bibliothek.
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Kaiser Naruhito im Forschungsinstitut für Mikroelektronik
Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako von Japan befinden sich auf einem dreitägigen Staatsbesuch in Belgien, bei dem sie von König Philippe und Königin Mathilde begleitet werden. Am 24. Juni 2026 stand für Kaiser Naruhito der zweite Tag dieses historischen Staatsbesuchs auf dem Programm. An diesem Tag blieb Kaiserin Masako zur Erholung im Schloss Laeken. Der Kaiser absolvierte seine Besuche daher ausschließlich in Begleitung von König Philippe.

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Der japanische Kaiser und der König der Belgier haben Brüssel am Mittwoch verlassen. Sie besuchten Namur in Wallonien und Leuven in Flandern. Nachdem sich der Kaiser in Namur mit der Geschichte der Binnenschifffahrt befasst hatte, widmete er sich in Leuven den technologischen Innovationen. Das Imec ist das Institut für Mikroelektronik und Komponenten. Es gilt als weltweit führend auf dem Gebiet der Mikroelektronik. „Die dort entwickelten Halbleiter sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Smartphones, Autos, künstliche Intelligenz usw.“, erklärt das Außenministerium.

Das Außenministerium erklärt, dass Japan „massiv in die Entwicklung und Produktion modernster Mikrochips investiert, was das Land seit fast 40 Jahren zu einem bevorzugten Partner von Imec macht. Aus diesem Grund hat Imec mehr als 100 Partnerschaften mit japanischen Forschungszentren und Unternehmen geschlossen. “
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Besuch der Ostasienbibliothek der KU Leuven
Anschließend besuchten der Kaiser und der König die KU Leuven, wie die Universität von Löwen heute heißt. Diese Universität wurde 1425 gegründet. Sie ist die älteste Universität Belgiens und eine der ältesten Europas. Bei diesem Besuch traf der japanische Kaiser japanische Austauschstudenten an dieser Hochschule, die mehr als 60.000 Studierende zählt.

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Kaiser Naruhito und König Philippe besuchten zudem die Ostasienbibliothek. Nachdem die Bibliothek im Zweiten Weltkrieg durch einen Brand zerstört worden war, spielte Japan eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau der Bestände. Tausende alter japanischer Werke aus dem 17. bis zum 20. Jahrhundert wurden bei dieser Gelegenheit gespendet und befinden sich noch heute neben den größten Meisterwerken der flämischen Kultur.
