Am späten Mittwochabend reiste König Philippe nach Antwerpen, nachdem es tagsüber in einem Wohnhaus zu einem Brand mit Todesopfern gekommen war. Der belgische König verschaffte sich einen umfassenden Überblick über die Lage, nachdem er sich mit den Betroffenen und dem Einsatzteam getroffen hatte.
Lesen Sie auch: König Philippe feiert das hundertjährige Jubiläum des Virunga-Nationalparks
Bei dem Brand gab es 5 Tote und 16 Verletzte
Am Mittwoch, dem 1. Juli 2026, brach in einem zehnstöckigen Gebäude im Stadtteil Linkeroever ein heftiger Brand aus. Der 66-jährige König Philippe von Belgien begab sich noch am selben Tag vor Ort. Premierminister Bart De Wever, der zugleich Bürgermeister von Antwerpen ist, begleitete das Oberhaupt bei diesem Besuch.



Die amtierende Bürgermeisterin Els van Doesburg, die Bart De Wever während seiner Amtszeit in der Regierung vertritt, empfing den König und den Ministerpräsidenten vor Ort. König Philippe traf sich mit lokalen Politikern und den Leitern der Einsatzkräfte. Der König wurde zudem über die Lage informiert. Die im Laufe des Tages an die Presse weitergegebenen Informationen änderten sich: Zunächst war von einem Brand im zehnten Stock die Rede. Spätere Berichte besagten, der Brand habe im achten Stock begonnen, doch schließlich soll er im Erdgeschoss ausgebrochen sein. Als wahrscheinlichste Ursache wird ein technisches Problem angesehen.


Lesen Sie auch: Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako besuchen gemeinsam mit König Philippe und Königin Mathilde den Japanischen Turm
Fünf Menschen kamen bei dem Brand ums Leben, und sechzehn Bewohner wurden verletzt, hauptsächlich durch Rauchvergiftung; ihr Leben ist jedoch nicht in Gefahr. Die Schäden am Gebäude sind erheblich, und die Bewohner müssen anderweitig untergebracht werden. 7sur7 berichtet, dass „die 60 Bewohner eines Nachbargebäudes ebenfalls evakuiert und in ein Pflegeheim auf der anderen Straßenseite gebracht wurden“. König Philippe wurde in der Einsatzzentrale über den aktuellen Stand der Lage informiert.

Der Königspalast teilt mit, dass „der König den Opfern, ihren Angehörigen sowie allen von dieser Tragödie Betroffenen sein Mitgefühl ausspricht. Er spricht zudem den Rettungskräften, die ihren Einsatz mit vorbildlicher Professionalität und Engagement fortsetzen, seinen tiefen Dank aus.“
