Anlässlich des Weltrotkreuz- und Rothalbmondtages leitete Königin Letizia eine Gedenkfeier, bei der sie auch die Goldmedaillen des Spanischen Roten Kreuzes verlieh.
Königin Letizia feiert den Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag in Pamplona
Im Jahr 1863 gründete Henry Dunant in Genf das Internationale Komitee zur Hilfe für verwundete Soldaten. Im Jahr 1876 wurde es in Internationales Komitee vom Roten Kreuz umbenannt. Zum Gedenken an Henry Dunant wurde der Weltrotkreuz-Tag auf den 8. Mai, seinen Geburtstag, festgelegt.


Am 7. Mai 2026 nahm die 53-jährige Königin Letizia anlässlich des Weltrotkreuz- und Weltrotkreuz-Tages an einer Feierstunde im Museum der Universität von Navarra in Pamplona teil. Dieser Tag und diese Feier sollen die Bedeutung der Mitarbeiter und Freiwilligen des Roten Kreuzes hervorheben, die weltweit Leben retten und schutzbedürftigen Gemeinschaften helfen. Der diesjährige Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag steht unter dem Motto „Vereint in Menschlichkeit“.

Königin Letizia betrat die Bühne, um die Goldmedaillen des Spanischen Roten Kreuzes 2026 zu überreichen. Zu den diesjährigen Preisträgern gehören Irene Vallejo, eine Philologin und Schriftstellerin, die für ihr Engagement für Menschlichkeit, Solidarität und die Verteidigung der Menschenwürde bekannt ist, sowie Julio Ancochea, Leiter der Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum La Princesa in Madrid. Auch Initiativen oder Institutionen können eine Medaille erhalten, wie beispielsweise Plena Inclusión, ein Verein, der sich für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung einsetzt, und der Mercado de San Cristóbal, eine Initiative, die eine breite Palette von Projekten zur beruflichen Eingliederung anbietet.


Vor der Zeremonie hatte Königin Letizia zudem das Seniorenzentrum „Espacio Activo“ besucht, ein Projekt, das als neuer Ort konzipiert wurde, an dem alle Maßnahmen des Roten Kreuzes von Navarra für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie deren Familien gebündelt werden.
