An diesem Mittwoch empfing die Hüterin der Krone im Elisabeta-Palast einen Verein zur Förderung von Trachten. Dieses Treffen bot Gelegenheit, an die Rolle zu erinnern, die Königin Elisabeth von Rumänien bei der Förderung des Tragens traditioneller Trachten, auch in der High Society, gespielt hat.
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Die Hüterin der Krone feiert den Welt-Tag der Ia
Der Welt-Ia-Tag wird seit 2013 jedes Jahr am 24. Juni gefeiert. Die Ia ist die traditionelle rumänische Bluse. Diese meist weiße Bluse ist mit bunten Stickereien verziert. Sie wird zu einem ebenfalls reich bestickten Rock getragen. Die ia wurde jahrhundertelang von rumänischen Frauen getragen, bevor das Tragen lokaler Trachten zugunsten einheitlicher Kleidung in Vergessenheit geriet. Am 24. Juni 2026 empfing die Hüterin der Krone anlässlich des Welt-ia-Tages Vertreter des Vereins „Domnițe cu altițe“ im Elisabeta-Palast.



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Margareta von Rumänien, Hüterin der Krone, stellte eine Sammlung von Trachten vor, die Königin Marie und Königin Helena, ihrer Großmutter und Urgroßmutter, gehörten. Der Verein „Domnițe cu altițe“ vereint in seinen Reihen Liebhaber der Tracht, der Tradition, der nationalen Identität und der rumänischen Kultur. Diese Organisation widmet sich der Förderung und Aufwertung des traditionellen rumänischen Kulturerbes. „Dieses Treffen bot die Gelegenheit, die Schönheit und Bedeutung des rumänischen Ie – Symbol der nationalen Identität und der Volkskunst – zu feiern und seine Rolle bei der Bewahrung und Weitergabe rumänischer kultureller Werte an die jüngeren Generationen hervorzuheben“, erklärt das Königshaus.


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Diese Bluse spiegelt zudem regionale Besonderheiten und verschiedene Epochen wider. So lassen sich beispielsweise drei Arten von Stickereien unterscheiden: geometrische Motive, Blumenmotive und Tiermotive. Die in Siebenbürgen gestickten Motive sind eher schlicht, während die in Oltenien und Muntenien vorkommenden Motive komplexer und farbenfroher sind.



Das Königshaus erinnert daran, dass Königin Elisabeth die erste Königin Rumäniens war, die das Tragen der Tracht in der High Society und unter den Hofdamen förderte. „Ihr folgte Königin Marie, die die rumänische Tracht als königliche Kleidung übernahm und sie in ihren persönlichen Stil integrierte, wobei sie gleichzeitig der Mode der Zeit folgte.“ In der Folge führte die Königinmutter Helene, Margareta’s Großmutter, diese Tradition fort, indem sie rumänische Trachten trug und eine wertvolle historische und folkloristische Sammlung aufbaute. Die Hüterin der Krone hat diese Sammlung bewahrt, erweitert und im Rahmen verschiedener Ausstellungen präsentiert.
